Resolution

Ärztekammer Hamburg betont die Bedeutung von MFA

Ihre Rolle für die Versorgung ist unter Ärzten unstrittig - aber auch in Politik und Öffentlichkeit? Die Ärztekammer Hamburg hat in einer einstimmig verabschiedeten Resolution betont, dass MFA unverzichtbar sind.

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Hamburg. Die Bedeutung von MFA für Arztpraxen und für Krankenhäuser sollte nach Ansicht der Ärztekammer Hamburg (ÄKHH) stärker gewürdigt und ins Bewusstsein gerückt werden. Die Delegiertenversammlung der Ärztekammer Hamburg verspricht sich davon, dass mehr junge Menschen für diesen Beruf gewonnen werden können. „Keine Praxis kann ohne MFA arbeiten. Sie sind unverzichtbar für die gute, wohnortnahe medizinische Versorgung, die uns allen wichtig ist. Aber auch aus vielen Bereichen in Kliniken sind sie nicht mehr wegzudenken. Alle Verantwortlichen in Politik und Gesundheitswesen sollten diese Rolle würdigen – finanziell und ideell“, betonte ammerpräsident Dr. Pedram Emami.

Die Kammer verwies darauf, dass der MFA-Mangel in einzelnen Fällen bereits die medizinische Versorgung von Patientinnen und Patienten verschlechtert habe. Die Delegiertenversammlung gab in einer einstimmig verabschiedeten Resolution auch zu bedenken, dass der MFA-Mangel die wirtschaftliche Grundlage der Leistungserbringer im Gesundheitswesen gefährdet. Die Kammer stelle sich dieser Situation durch Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Verbesserung der Aus- und Weiterbildung von MFA. Sie verwies auch auf Beschlüsse des 127. Deutschen Ärztetages, der u.a. eine Verbesserung der Einkommenssituation von MFA und die Einbeziehung ihrer fachlichen Kompetenz in Gesetzgebungsverfahren, die ihre Berufsgruppe betreffen, gefordert hat. (di)

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