Ambulante Versorgung

Baustart für das Gesundheitszentrum Altentreptow

Private Investoren aus der ambulanten Medizin wollen in einem Gesundheitszentrum zahlreiche Fachbereiche unter einem Dach vereinen. Auch mit der Universitätsmedizin Greifswald ist eine Kooperation geplant.

Veröffentlicht:

Altentreptow. In der Kleinstadt Altentreptow in der Mecklenburgischen Seenplatte ist am Freitag der Grundstein für ein Gesundheitszentrum für Ärztinnen und Ärzte unterschiedlicher Fachgruppen gelegt worden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Neubauprojekt mit 2,6 Millionen Euro.

Investoren sind ein ortsansässiger Allgemeinmediziner und ein Ernährungstherapeut. Von Gesundheits-Staatssekretärin Sylvia Grimm gab es Unterstützung für das Vorhaben: „Das Zentrum wird entscheidend dazu beitragen, die ärztliche Versorgung in der dünn besiedelten Region zu sichern“, sagte Grimm zur Grundsteinlegung.

Dermatologische Kooperation mit der Uni Greifswald geplant

In den Neubau sollen Praxen unterschiedlicher Fachrichtungen einziehen. Es sind aber auch Kooperationen mit anderen Einrichtungen vorgesehen, die die Räume nicht dauerhaft nutzen. Laut Gesundheitsministerium ist etwa eine Kooperation mit der Universitätsmedizin Greifswald für eine Teilpräsenz und Videosprechstunden geplant, die eine dermatologische Konsultation ermöglichen.

Gespräche werden laut Grimm auch mit Fachärztinnen und -ärzten aus den Bereichen Urologie, Gynäkologie, Neurochirurgie geführt. Darüber hinaus werden ein physiotherapeutisches Angebot und eine Apotheke in das Gesundheitszentrum einziehen. Nach derzeitigem Stand wird das Gesundheitszentrum voraussichtlich im Laufe des kommenden Jahres bezugsfertig. (di)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Innovationsforum für privatärztliche Medizin

© Tag der privatmedizin

Tag der Privatmedizin 2023

Innovationsforum für privatärztliche Medizin

Kooperation | In Kooperation mit: Tag der Privatmedizin
Pikosekundenlaser stimuliert Reparaturmechanismen der Haut

© LENblR | iStockphoto

LIOB

Pikosekundenlaser stimuliert Reparaturmechanismen der Haut

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Aktuelles Fachwissen auf medbee

© Brickenkamp PR | Bayer Vital GmbH | Springer Medizin Verlag GmbH

Dermatologie im Fokus

Aktuelles Fachwissen auf medbee

Anzeige | Bayer Vital GmbH
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Weniger Verlangen nach Alkohol

Schützt Semaglutid vor Alkoholmissbrauch?

Rheumatologe gibt Tipps

So geht die Spondyloarthritiden-Therapie von heute

Studie aus Deutschland

34 neue genetische Erkrankungen identifiziert

Lesetipps
In Großbritannien oder Dänemark werden süße Softdrinks seit Jahren stärker besteuert.

© Scott Karcich / stock.adobe.com

Update

Hohe Prävalenzen bei Diabetes und Adipositas

Ärzte fordern Zuckersteuer auf süße Limonaden

Vincenzo Venerito und Florenzo Iannone resümieren, dass das Modell konsistent Wörtern hohe Aufmerksamkeitsgewichte zuwies, die mit ausgedehnten Schmerzen, Müdigkeit, depressiver Stimmung und Dysästhesie in Zusammenhang stehen, und erfasste so genau die linguistischen Schlüsselmerkmale des FMS. Dennoch betonen sie, dass eine umfassende klinische Bewertung weiterhin nötig ist, um alternative Diagnosen auszuschließen und ein FMS zu bestätigen.

© Premium Graphics / stock.adobe.com / generated AI

Diagnose mit künstlicher Intelligenz

KI-Sprachmodell unterstützt bei der Fibromyalgie-Diagnose

Die STIKO empfiehlt RSV-Vorsorge mit dem Antikörper Nirsevimab für alle Neugeborenen und Säuglinge – ungeachtet konkreter Risikofaktoren.

© Christoph Soeder / dpa / picture alliance

Vergütung der RSV-Vorsorge

KBV zur RSV-Prophylaxe: Mehrarbeit „nicht zum Nulltarif“