LÄK Brandenburg

Bundesregierung soll für Impfpflicht sorgen

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POTSDAM. In der Diskussion um eine Impfpflicht in Deutschland hat sich jetzt die Landesärztekammer (LÄK) Brandenburg zu Wort gemeldet. Sie fordert die Bundesregierung auf, für eine Impfpflicht zu sorgen.

"In Anbetracht der Häufung einer bei uns nahezu ausgerotteten Infektionskrankheit besteht dringend Handlungsbedarf", sagte der brandenburgische Kammerpräsident Dr. Udo Wolter im Hinblick auf die grassierende Masernwelle in Berlin.

Die LÄK appelliert an die Regierung, sich dieser Thematik anzunehmen und eine schnelle, wirksame Lösung herbeizuführen. "Impfpflicht ist eine politische Entscheidung", sagte Vizepräsident Professor Ulrich Schwantes in einer Mitteilung.

"Impfpflicht würde Situation schlagartig verbessern"

Dr. Reinhold Schrambke, Impfexperte der Landesärztekammer Brandenburg, betont: "Impfen gehört zu der wichtigsten primären Prävention der spezifischen Prophylaxe in der Medizin. (…) Eine Impfpflicht würde die Situation schlagartig verbessern."

Für eine Impfplicht sprechen sich auch die große Mehrheit der Leser der "Ärzte Zeitung" aus, die in unserer Online-Umfrage abgestimmt haben. Fast drei Viertel der insgesamt 611 Teilnehmer haben sich für einen Impfzwang ausgesprochen. (eb)

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Kommentare
Dr. Ursula Kramer 27.02.201513:14 Uhr

Impfpflicht .. dann auch für medizinisches Personal?

In einer Befragung der BZgA (2014) kannten von den 563 Befragten (med. Personal) nur gut zwei Drittel (69 Prozent) überhaupt die Empfehlung, dass sich medizinisches Personal in Kliniken und Praxen gegen saisonale Influenza impfen lassen soll.
Nur 43 Prozent hielten die Impfung für wichtig und damit weniger als in der Allgemeinbevölkerung (46 Prozent). Die Hälfte (52 Prozent) der medizinisch Beschäftigten meinte zudem, dass die Impfung nicht vor Grippe schützt.
Frage: Wenn der Arzt die Impfung nicht für notwendig hält, warum soll sich dann der Patient impfen? Oder: Wie hoch ist die Impfakzeptanz unter Ärzten und Pflegekräften?

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