Direkt zum Inhaltsbereich

Ärztetag

Hausärzte ziehen positive Bilanz

Der Deutsche Hausärzteverband kann mit den Entscheidungen des Ärztetags sehr gut leben.

Veröffentlicht:

BERLIN. Der Deutsche Ärztetag vergangene Woche in Freiburg hätte für den Hausärzteverband kaum besser verlaufen können. Für die Allgemeinmedizin und die hausärztliche Versorgung seien die Entscheidungen ein großer Erfolg gewesen, so Verbandschef Ulrich Weigeldt in einem Schreiben an die Mitglieder.

Mit Blick auf die Sicherstellung der Versorgung erkenne der Ärztetag nicht nur die zentrale Bedeutung der Hausärzte für die flächendeckende Versorgung an, sondern stärke den Hausarzt als Leiter eines interprofessionellen Praxisteams.

So könnten nicht-ärztliche Berufe stärker in die Versorgung einbezogen werden, wobei klargestellt werde, dass immer der Hausarzt die Gesamtverantwortung trägt. "Das entspricht auch unserer Verbandsposition, so Weigeldt: "Ja zur spezifischen Delegation und Unterstützung, nein zur Substitution hausärztlicher Aufgaben!"

Als großen Erfolg wertet der Hausärzteverband auch , dass der so genannte Kopfteil der Muster-Weiterbildungsordnung zum Facharzt für Allgemeinmedizin beschlossen wurde. Keiner kann mehr Facharzt für Allgemeinmedizin werden, ohne einen Fuß in eine allgemeinmedizinische Weiterbildungspraxis gesetzt zu haben.

"Einige Gruppierungen" hätten versucht, die Weiterbildung Allgemeinmedizin zu verwässern. Das sei aber nicht gelungen. Weigeldt: "Für die Qualität unseres Fachs ist es ganz entscheidend, dass, wo Allgemeinmedizin drauf steht, auch Allgemeinmedizin drin ist!" (fuh)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Debatte um Spargesetz

Streichung der TSVG-Honorare: Ärzte und Krankenkassen im Nahkampf

Das könnte Sie auch interessieren
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: AIO-KRK-0424/ass-Registerstudie: Leitlinienadhärenz

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [5]

BRAFV600E-mutiertes mCRC nach systemischer Vortherapie

Registerstudie weist auf Defizite in der Umsetzung der Leitlinienempfehlungen hin

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pierre Fabre Pharma GmbH, Freiburg
Abb. 1: Rückgang der generalisierten tonisch-klonischen Anfälle unter Cannabidiol + Clobazam

© Springer Medizin Verlag , modifiziert nach [1]

Real-World-Daten aus Deutschland zum Lennox-Gastaut- und Dravet-Syndrom

Cannabidiol in der klinischen Praxis: vergleichbare Wirksamkeit bei Kindern und Erwachsenen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Jazz Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Daten zur lipidologischen Versorgung von Patientinnen und Patienten mit hohem kardiovaskulärem Risiko aus der VESALIUS-REAL-Studie

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [7]

Kardiovaskuläre Prävention

Frühe Risikoidentifikation und konsequentes Lipidmanagement

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Amgen GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

FODMAP, Hypnose, Stuhltransfer

Diese Interventionen helfen beim Reizdarmsyndrom

Cochrane-Review

Prostatakrebs: Wie ist denn nun die Evidenz des PSA-Screenings?

Lesetipps
Kardiologe Oliver A. Schmidt

© privat

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Eine Frau hält Tabletten in der Hand

© Dusan / stock.adobe.com

Differenzierung ist entscheidend

INOCA/ANOCA: Welche Therapie ist die richtige?

Dass Sport einen positiven Effekt bei Patienten mit Depressionen hat, ist nichts Neues. Der Casus Knacksus ist die Motivation.

© Rifqi Muflih / stock.adobe.com

Motivierende Gesprächsführung

Wie motiviere ich Patienten mit Depression zu Sport?