Hessen

KV gegen Honorarumverteilung

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FRANKFURT/M. Die Vertreterversammlung der KV Hessen hat in ihrer Sitzung am vergangenen Samstag eine Resolution zur Reform des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) verabschiedet.

In dem Text, der der "Ärzte Zeitung" vorliegt, lehnt die KV Hessen die Pläne der KBV zur "Umverteilung von Honorar zu Lasten anderer Fachgruppen ab".

Und weiter heißt es: "Die VV der KV Hessen fordert den KBV-Vorsitzenden Dr. Köhler mit Nachdruck auf, von solchen Vorhaben der Honorarumverteilung Abstand zu nehmen."

Einen Rücktritt von KBV-Chef Dr. Andreas Köhler fordern die Vertreter nicht.

Hinter verschlossenen Türen wurde am Samstag ebenso über das Dauerthema Notdienstverordnung diskutiert. Dem Vernehmen nach gibt es weiterhin Klärungsbedarf.

Die jeweiligen Gremien arbeiten an einer neuen Verordnung. Sie soll allerdings im ersten Halbjahr 2013 endgültig verabschiedet sein.

Unterdessen läuft die Nachfolgersuche für die beiden zurückgetretenen KV-Vorstände, Frank-Rüdiger Zimmeck und Dr. Gerd W. Zimmermann, auf Hochtouren.

Nach Informationen der "Ärzte Zeitung" werden derzeit die Arbeitsverträge für die künftigen KV-Vorsitzenden ausgearbeitet. Diese sollen Anfang Januar 2013 den Interessenten zur Verfügung gestellt werden.

Unter ihnen sollen sich nicht nur die derzeitigen VV-Vorsitzenden, HNO-Arzt Frank Dastysch sowie Hausarzt Dr. Günter Haas, befinden.

Auch andere "werden noch aus der Deckung kommen", wird im Umfeld der VV spekuliert. Die Wahl soll Ende Januar stattfinden. (bee)

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