Direkt zum Inhaltsbereich

Renten und Beiträge

Kassen sollen zur Entlastung beitragen

Veröffentlicht:

BERLIN. Gesundheitsminister Jens Spahn nutzt eine geplante Entlastung der Betriebsrentner, um das erste in seiner Amtszeit verabschiedete Gesetz nachzuschärfen.

Seit Januar ist das Versichertenentlastungsgesetz (VEG) in Kraft. Es sieht vor, dass Kassen ihre über eine Monatsausgabe hinausreichenden Reserven zügig abbauen sollen.

Obwohl zum Jahreswechsel der durchschnittliche Zusatzbeitrag um 0,1 Prozentpunkte gesunken ist, hat nur rund ein Drittel der Kassen den Zusatzbeitrag ermäßigt. Eine solche Konstellation soll künftig als außerordentlicher Kündigungsgrund gelten. Die Kassen sollen ihre Mitglieder darauf hinweisen müssen.

Zudem soll der Schätzerkreis die gesetzliche Aufgabe erhalten, jährlich zu ermitteln, wie viel Rücklagen die Kassen abbauen können.

Aus den Reserven der Kassen will Spahn so ausweislich eines Arbeitspapiers zusätzliche Mittel zur Entlastung der Betriebsrenten von Krankenkassenbeiträgen um etwa drei Milliarden Euro holen.

Eine solkche Entlastung hat der CDU-Parteitag im vergangenen Dezember beschlossen. 2,5 Milliarden Euro davon sollen über den Bundeszuschuss an die Kassen, derzeit 14,5 Milliarden Euro, wieder hereingeholt werden, den Rest sollen die Kassen tragen.

Um die Beitragszahler weiter zu entlasten, soll zudem die Schwankungsreserve im Gesundheitsfonds um eine Milliarde Euro abgesenkt werden. (af)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Routinedaten für Arztnetze

QuATRo: Qualität messen, Versorgung verbessern!

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

© metamorworks / Getty Images / iStock

Krebsmedizin auf neuen Wegen

Angepasste Endpunkte, moderne Studiendesigns und ungelöste Herausforderungen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Ein Medikament unter vielen, das wenigen hilft? 2400 Wirkstoff-Kandidaten in der EU haben den Orphan-Drug-Status.

© artisteer / Getty Images / iStock

Wirkstoff-Kandidaten mit Orphan-Drug-Status

Orphan Drugs – Risiken für ein Modell

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Schutzmechanismus entdeckt?

Warum Krebs im Herzen selten vorkommt

Lesetipps
Eine Frau hat einen kleinen Ventilator in der Hand.

© Marcus Brandt/dpa

Auf einen Blick

Unsere Beiträge zum Thema Hitze in der Übersicht

Darstellung einer Lunge: Farbige 3D-Computertomographie (CT) in axialer Ebene bei interstitieller Lungenerkrankung (ILD).

© K.H. Fung / Science Photo Library

Warnzeichen trockener Reizhusten

Wenn bei Rheuma die Lunge knistert

Eine bleibende Diskussion: Betablocker nach Herzinfarkt.

© Jakub Krechowicz / Stock.adobe.com

Pro & Contra

Betablocker nach Herzinfarkt – Standard oder Einzelfallentscheidung?