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SPD-Politikerin

Katharina Schenk ist neue Thüringer Gesundheitsministerin

Eine ehemalige Innenstaatssekretärin übernimmt in Thüringen das Amt der Gesundheitsministerin: Katharina Schenk ist in Erfurt zudem für die Bereiche Arbeit, Soziales, Frauen, Senioren und Familie zuständig.

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Bei der Vereidigung als Gesundheitsministerin: Katharina Schenk.

Bei der Vereidigung als Gesundheitsministerin: Katharina Schenk.

© Michael Reichel/dpa

Erfurt. Thüringen hat eine neue Gesundheitsministerin. Am Freitag wurde die 36-jährige SPD-Politikerin Katharina Schenk im Landtag vereidigt. Die bisherige Innenstaatssekretärin ist Teil der neuen Landesregierung aus CDU, BSW und SPD, an deren Spitze der CDU-Politiker Mario Voigt als Ministerpräsident steht.

Im Amt tritt sie die Nachfolge von Heike Werner (Linke) an. Schenks Ministerium umfasst zudem die Bereiche Arbeit, Soziales, Frauen, Senioren und Familie.

Schenk wurde in Schkeuditz bei Leipzig geboren und hat Athen, Thessaloniki und Leipzig Philosophie, Politik- und Sozialwissenschaften studiert. Sie ist promovierte Philosophin.

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Als persönliche Referentin des Oberbürgermeisters von Altenburg und als City-Managerin für die Belange der Altenburger Innenstadt sammelte sie zunächst Erfahrungen in der Kommunalpolitik. Als Innenstaatssekretärin war sie für die Kommunen zuständig und zuletzt auch für Migration. Im September wurde sie erstmals in den Landtag gewählt.

Krankenhausreform als große Aufgabe

Schenk ist stellvertretende SPD-Landesvorsitzende. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Gotha.

Gesundheitspolitik war bisher nicht das Fach der 36-Jährigen. Vor ihr stehen große Aufgaben, worauf Landesärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung nach der Vereidigung verwiesen. Sie muss die Krankenhausreform in Thüringen und den von der Vorgängerregierung beschlossenen Landeskrankenhausplan umsetzen.

„Die Transformation kleiner Klinikstandorte in sektorenübergreifende Versorgungseinrichtungen muss strukturiert und umgesetzt werden“, forderte die KV. Operationen würden künftig häufiger ambulant erbracht. Dafür müssten die inhabergeführten Praxen gestärkt werden. Kammerpräsident Hans-Jörg Bittrich erklärte, für die Umsetzung des Krankenhausplanes stehe die Kammer mit ihrer Expertise bereits.

Ab Januar übernimmt Katharina Schenk als Thüringer Ressortchefin den Vorsitz der Gesundheitsministerkonferenz. (zei)

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