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Berlin

Mehr Impfungen nach Masernwelle

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BERLIN. Nach der Masernwelle 2014/2015 ist in Berlin die Impfbereitschaft gestiegen. Dieses Fazit zieht die Barmer GEK aus ihren Abrechnungszahlen in den ersten beiden Quartalen des Jahres 2015.

In diesem Zeitraum haben sich rund 49.500 Barmer-Versicherte in Berlin der Dreifachimpfung gegen Mumps, Masern und Röteln unterzogen. Das waren 14 Prozent mehr als im ganzen Jahr 2014 (43.300 Dreifachimpfungen).

Die von der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Elimination der Masern empfohlene Impfquote von 95 Prozent ist bei den Schulanfängern in Berlin jedoch immer noch nicht erreicht. Bei den Einschulungsuntersuchungen 2014 waren den Angaben zufolge nur knapp 92 Prozent gegen Masern geimpft.

In keinem anderen Bundesland gab es im vergangenen Jahr so viele Masernerkrankungen wie in Berlin. Das Robert Koch-Institut registrierte insgesamt 1243 Fälle.

Am stärksten betroffen waren die Bezirke Neukölln, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte. (ami)

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