Neurologen wehren sich gegen Angriff des GKV-Spitzenverbands

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KÖLN (iss). Der Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Neurologie und Seelische Gesundheit Dr. Frank Bergmann hat die Äußerungen der Vorsitzenden des GKV-Spitzenverbands Dr. Doris Pfeiffer zur fachärztlichen Doppelversorgung scharf kritisiert. Der Vorschlag, die Eröffnung von Facharztpraxen zu erschweren, sei "eine Ohrfeige für alle diejenigen Patienten, die schon jetzt viel zu lange auf einen neurologischen und psychiatrischen Behandlungstermin warten müssen", schreibt Bergmann in einem offenen Brief an Pfeiffer.

Sowohl im stationären neurologischen und psychiatrischen Sektor wie in den vertragsärztlichen Praxen fehlten zunehmend Fachärzte. Ein Abbau der bestehenden Strukturen werde nicht nur ein versorgungspolitisches Desaster nach sich ziehen, sondern auch Folgekosten. "Aus Sicht der Betroffenen wäre ein solcher Abbau unmenschlich und unethisch", so Bergmann.

Topthema Ärztemangel in Deutschland: Wie die Kassen den Ärztemangel vermeiden wollen Fachärzteverband fordert bessere Konditionen für Versorgung auf dem Land Neurologen wehren sich gegen Angriff des GKV-Spitzenverbands KBV-Chef wirft "Spiegel" falsche Behauptungen vor Juristen halten Landarztquote für falschen Ansatz Für Landräte gilt: Hausärzte als Hauptsache Ärztemangel: Senioren sichern Versorgung Von der Leyen fordert Nachwuchs-Initiative Ja zur Karriere - aber bitte mit Kindern! Schweizer mit Nachwuchssorgen bei Hausärzten Kommentar: Signal in die falsche Richtung

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