Berufspolitik

Operation erst, wenn die auch die Kasse ja sagt?

BERLIN (chb). Die Diskussion über vermeintlich zu häufige Operationen in deutschen Kliniken hat zu einem neuen kuriosen Vorschlag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) geführt.

Veröffentlicht:

Krankenkassen sollten künftig überprüfen, ob eine Operation notwendig sei oder nicht, schlägt DKG-Präsident Alfred Dänzer in der "Welt" vor.

Operiert werden solle dann erst, wenn die Genehmigung der Kasse vorliege oder ein zweiter Arzt den Eingriff befürworte, so Dänzer.

Der GKV-Spitzenverband hält von dem wohl kaum ernst gemeinten Vorschlag gar nichts. Über die Notwendigkeit einer Operation zu entscheiden sei Sache des behandelnden Arztes.

Mehr zum Thema

Approbationsordnung

Bayerns Ärzte fordern einheitliche Zwischenprüfung

Virchowbund

Kaspar-Roos-Medaille für Lundershausen

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Impetigo bei einem fünf Jahre alten Kind.

© FotoHelin / stock.adobe.com

practica 2021

Bei Impetigo contagiosa ist Abstrich meist überflüssig

Impfausweis mit Comirnaty-Eintrag: Welcher ist immunogener – der Corona-Impfstoff von BioNTech oder der von Moderna?

© Bikej Barakus / stock.adobe.com

Corona-Studien-Splitter

Dritte Impfung mit Comirnaty® frischt Schutz zuverlässig auf

Gut ausgebildete Medizinische Fachangestellte werden immer häufiger aus den Praxen abgeworben, beklagt Virchowbund-Vorsitzender Dr. Dirk Heinrich. In der Corona-Pandemie habe sich gezeigt, wie systemrelevant MFA sind.

© Virchowbund

MFA häufig abgeworben

Virchowbund-Chef: „Ein Arzt alleine ist noch keine Praxis!“