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Wegen COVID-19

Provinz in Südafrika plant tausende Gräber

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Johannesburg. Angesichts der rasant steigenden Zahl an Corona-Infektionen bereitet Südafrikas Wirtschaftszentrum um Johannesburg Zehntausende Gräber vor. Die Gauteng-Provinz – zu der neben Johannesburg die Hauptstadt Pretoria gehört – wolle auf plötzlichen Bedarf reagieren können, sagte der regionale Gesundheitsminister Bandile Masuku. Zuvor hatte er einen neuen Friedhof besucht und vor laufender Kamera auf die Frage nach der Zahl der künftigen Grabstätten dort erklärt: „Die Zahl liegt bei rund 24 .000, mit einer möglichen Aufstockung auf 36 .000.“ Es sei eine unangenehme Aufgabe. Auch in anderen Kommunen würden Plätze gesucht und Land angekauft.

Das Wirtschaftszentrum rund um Johannesburg hat nun offiziell die Westkap-Provinz um Kapstadt als Schwerpunktregion mit den meisten Fällen abgelöst. Die Provinz Gauteng stellt nach den letzten verfügbaren Zahlen mit 75 .015 Fällen ein Drittel aller landesweiten Fälle, die Westkap-Provinz folgt mit 73 .292 Fällen. Insgesamt hat Südafrika demnach 224 .665 Corona-Fälle gemeldet.

Das Coronavirus hatte sich im Vergleich zu anderen Weltregionen in Afrika bisher relativ langsam verbreitet, und die meisten Regierungen haben rasch strenge Maßnahmen verhängt. Südafrika gilt laut einer Übersicht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) auf dem Kontinent als am stärksten betroffen bei der Zahl der Fälle. (dpa)

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