Hohe Abnahmeverpflichtungen

Regierung bemüht sich um Änderung von Impfstoff-Beschaffungsverträgen

Fast 300 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffes Cominarty® hat Deutschland bis Ende November 2022 von BioNTech/Pfizer aufgekauft. Der Grund sind Beschaffungsverträge der Europäischen Kommission.

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Berlin. Seit 2020 schließt die Europäische Union Beschaffungsverträge über Corona-Impfstoffe mit den Herstellern. Aus diesen war die Bundesrepublik Deutschland mit Stand 30. November 2022 dazu verpflichtet, rund 283 Millionen Dosen des COVID-19-Impfstoffs Comirnaty® von BioNTech/Pfizer abzunehmen. Für weitere 92,4 Millionen Dosen besteht ebenfalls eine Abnahmeverpflichtung. Das teilte die Bundesregierung am Dienstag auf eine kleine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion mit.

Kaufpreis ist geheim

EU-weit könnten die EU-Mitgliedstaaten bei Bedarf noch insgesamt weitere 692 Millionen Dosen aktivieren, heißt es in der Antwort außerdem. Zu dem Kaufpreis äußerte sich die Regierung nicht. „Der Preis pro Dosis unterliegt der vertraglichen Vertraulichkeit und darf nicht öffentlich bekannt gegeben werden.“

Wegen der stark gesunkenen Nachfrage nach den Corona-Impfstoffen bemüht sich die Regierung darum, die Lieferverträge mit den Herstellern nachträglich zu ändern. Sie sei bereits im Gespräch mit der Europäischen Kommission und den Impfstoffherstellern, berichtete Ende Dezember 2022 die Nachrichtenagentur AFP. (juk)

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Dr. Ruth Poglitsch ist niedergelassene Allgemeinmedizinerin in Graz, Österreich.

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