Umfrage

Schutz vor Corona: Bürger bevorzugen 3G-Regel

Viele Bundesländer haben die 3G-Regel eingeführt, Hamburg als erstes Land die 2G-Regel, Rheinland-Pfalz führte 2G+ ein. Aber was finden die Bürger gut, fragte das Bundesinstitut für Risikobewertung.

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Berlin. Geimpft, genesen, getestet – die 3G-Regel gilt in vielen Bundesländern und erlaubt den Menschen ein einigermaßen normales Leben in Zeiten der Pandemie. Bei 2G sind die Freiheiten für Geimpfte und Genesene größer, Ungeimpfte müssen mehr Einschränkungen in Kauf nehmen.

Welches Modell bevorzugen diejenigen, die damit ihren Alltag bestreiten müssen? Eine aktuelle Erhebung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zeigt: Die 2G-Regel trifft im Vergleich zu 3G bei der Bevölkerung auf deutlich weniger Zustimmung.

„Derzeit sehen 83 Prozent der Befragten die 3G-Regel als eine angemessene Maßnahme zur Eindämmung des Coronavirus“, fasst BfR-Präsident Professor Andreas Hensel ein Ergebnis der Erhebung zusammen. Die 2G-Regel werde im Vergleich nur von 56 Prozent befürwortet.

Menschen weniger besorgt

Ein weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Sorge der Menschen vor einer Infektion ist auf dem niedrigsten Stand seit dem Juni 2020 – damals hatte das BfR erstmals diese Frage gestellt. So geben aktuell nur noch zwölf Prozent an, über körperliche Auswirkungen einer Infektion beunruhigt oder sehr beunruhigt zu sein – in der Altersgruppe ab 60 Jahren liegt dieser Wert mit 16 Prozent etwas höher.

Seit März 2020 führt das BfR die Umfragen zum Coronavirus regelmäßig – zunächst einmal wöchentlich – bei 500 zufällig ausgewählten Personen durch. Seit Juni 2020 erfolgt die Befragung im Zwei-Wochen-Rhythmus mit jeweils rund 1000 Befragten. (ato)

Die Ergebnisse des BfR-Corona Monitors vom 28.-29. September

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