Nicht „trödeln“

Söder fordert rasche Entscheidung über Zulassung von Sputnik V

Seit März prüft die EU-Arzneiagentur EMA die COVID-19-Vektorvakzine Sputnik V. Noch gibt es keine Empfehlung – offenbar fehlender Daten wegen. Bayerns Ministerpräsident Söder mahnt, nicht zu trödeln.

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COVID-19-Vakzine Sputnik V

Söders Hoffnungsträger: Brechampullen mit der COVID-19-Vakzine Sputnik V.

© Saman Abesiriwardana / Pacific Press / picture alliance

Berlin. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder fordert eine rasche Entscheidung über die bedingte Zulassung des russischen Corona-Impfstoffs Sputnik V in der EU. „Der Impfmotor darf nicht stottern. Vor allem das Verfahren um Sputnik V muss beschleunigt werden“, sagte der CSU-Chef der „Bild am Sonntag“. „Es darf nicht aus rein ideologischen Gründen getrödelt werden.“

Wie das Blatt unter Berufung auf Regierungskreise meldet, rechnen die Zulassungsbehörden wegen fehlender Daten offenbar frühestens im September mit einer Entscheidung. Bayern hat eine Kaufoption über 2,5 Millionen Sputnik-V-Dosen.

Der Impfstoff ist bereits seit neun Monaten auf dem russischen Markt und in fast 70 Staaten registriert. Derzeit prüft die EU-Arzneimittelbehörde EMA die bedingte Zulassung für die EU. Auch ohne diese Zulassung verwenden in der Europäischen Union bereits Ungarn und die Slowakei das russische Präparat. (dpa)

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