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Sparkurs gefährdet medizinische Versorgung in Griechenland

Die Sparpolitik hat das griechische Gesundheitssystem nach Einschätzung des Europarats hart getroffen. Insbesondere die Versorgung von psychisch Kranken leide unter Personal- und Budgetkürzungen, stellte der Menschenrechtskommissar des Europarats, Nils Muizniek, fest

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STRAßBURG. Die Sparpolitik hat das griechische Gesundheitssystem nach Einschätzung des Europarats hart getroffen. Insbesondere die Versorgung von psychisch Kranken leide unter Personal- und Budgetkürzungen, stellte der Menschenrechtskommissar des Europarats, Nils Muizniek, nach dem Besuch in einer Psychiatrie in Athen fest.

"Die Situation ist sehr beunruhigend", sagte Muizniek. Sie berge das Risiko, dass verstärkt zu Zwangsmaßnahmen und Beruhigungsmitteln gegriffen werde. Der Menschenrechtskommissar appellierte an Griechenland und die internationalen Geldgeber, bei der Gesundheitsversorgung nicht noch mehr zu sparen.

Erst im Mai hatte das griechische Parlament erneut ein Sparpaket verabschiedet. Das pleitebedrohte Land sicherte sich dadurch weitere Milliardenhilfen seiner Gläubiger. (dpa)

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