Nach Aussagen auf Krankenhausgipfel

SpiFa ärgert sich über Lauterbachs „Breitseite“ gegen niedergelassene Fachärzte

Über Äußerungen von Bundesgesundheitsminister Lauterbach empört sich der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands. Der Minister agiere wie ein Lobbyist der Kliniken.

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Berlin. Aussagen auf dem Krankenhausgipfel am Montag nimmt der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa) zum Anlass, Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu kritisieren.

Er habe sich „wie ein Lobbyist der Krankenhäuser“ für eine vollumfängliche Ambulantisierung fachärztlicher Leistungen an den Kliniken ausgesprochen. „Dies ist eine volle Breitseite gegen die niedergelassenen Fachärztinnen und Fachärzte. Sie sollen zu Gunsten des letzten, maroden und unwirtschaftlichen Kreiskrankenhauses weichen“, lässt sich am Dienstag SpiFa-Vorstandsvorsitzender Dr. Dirk Heinrich in einer Pressemitteilung zitieren.

Anstatt auf Kooperation und die Verzahnung der bisher getrennten Sektoren zu setzen, bevorzuge der Minister einseitig einen Sektor zulasten des anderen. „Jedem muss klar sein, dass in einem solchen Falle auch sämtliche Nachbehandlungen nach ambulanten Operationen dann im Krankenhaus stattfinden müssen.

Wie das finanziell, personell und räumlich dargestellt werden soll, bleibt völlig rätselhaft“, so Heinrich. Die Expertise und die Effizienz der ambulanten Versorgung blieben ungenutzt. (eb)

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