Unternehmen

Adipositas: Pfizer lässt sich frühe Pipeline über sieben Milliarden Dollar kosten

Konkurrenz wird Pfizer den Platzhirschen im Geschäft mit Abnehmspritzen – Eli Lilly und Novo Nordisk – so schnell noch nicht machen. Früher oder später mitspielen will der Konzern in diesem Marktsegment gleichwohl.

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New York. Nun steigt auch Pfizer in das Anti-Adipositasgeschäft ein: Für bis zu 7,2 Milliarden US-Dollar will der Pharmariese die gleichfalls in New York ansässige Metsera Inkorporation übernehmen. Das 2022 gegründete Biotech-Startup bringt eine derzeit mehrere frühe Projekte umfassende Entwicklungspipeline zur Gewichtskontrolle mit in die Firmenehe. Die Übernahme soll noch bis Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.

Wie Pfizer zu Wochenbeginn mitteilt, ist die Fusion auf Managementebene bereits fest vereinbart. Den Aktionären sollen je außenstehendem Metsera-Titel 47,50 Dollar in bar geboten werden. Zunächst würde sich damit die Transaktion auf 4,9 Milliarden Dollar belaufen. Abhängig von verschiedenen Entwicklungs- und Zulassungserfolgen könnten die Metsera-Eigner bis zu maximal 2,4 Milliarden Dollar zusätzlich erhalten.

Das derzeit am weitesten gediehene Projekt der Metsera-Pipeline ist ein injektabiler GLP-1-Agonist (MET-097i), der in Phase II als Wochen- und Monatsdepotdosierung geprüft wird. Zudem wird an einem monatlichen Amylin-Analogon (MET-233i) gearbeitet – jeweils in Phase I als Monotherapie sowie als Kombi-Partner für MET-097i. Mit zwei weiteren oralen GLP-1-Agonisten sollen demnächst erste klinische Versuche beginnen. (cw)

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