Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Ärzte haben es selbst in der Hand

Dirk SchnackVon Dirk Schnack Veröffentlicht:

TK und KV in Hamburg sind derzeit nicht gut aufeinander zu sprechen. Grund ist das MVZ Atrio-Med, das von der Kasse unterstützt wird.

Für den Betrieb sind Facharztzulassungen notwendig, die in verschiedenen Stadtteilen gekauft und dann im MVZ zentriert werden - in einem Bezirk, der ohnehin eine hohe Arztdichte aufweist. Damit wird die Versorgung in anderen Stadtteilen ausgedünnt.

Das Beispiel Atrio-Med zeigt, dass in der ambulanten Versorgung heute andere Bedingungen herrschen als zu Zeiten, in denen nur Einzel- und Gemeinschaftspraxen die Versorgung sichergestellt haben. Besonders in den Metropolen etablieren sich große Zentren, die Patienten mit hohem Service und geringen Wartezeiten locken.

Als Betreiber der Zentren kommen nicht nur Kliniken oder branchenfremde Investoren in Frage. Ärzte haben es selbst in der Hand, auf diesen Trend zu reagieren und am Markt tätig zu werden. Beispiele wie das Medicum in Hamburg zeigen, dass niedergelassene Ärzte dazu in der Lage sind. Dabei sollten die Betreiber nicht nur auf Größe setzen und jede Fachrichtung ins Zentrum holen. Denn eine wohnortnahe Versorgung wird ein wichtiger Faktor im Wettbewerb mit anderen Anbietern bleiben.

Lesen Sie dazu auch: Eiszeit in Hamburg - MVZ "nicht willkommen"

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Konkurrenz für Primärpraxen?

Reformpaket beschlossen: Apotheker rücken zu Hausärzten in zweiter Reihe auf

State-of-the-Art

Was in den Praxisempfehlungen und Leitlinien der DDG neu ist

Lesetipps
Patient vor der CT-Untersuchung der Lunge.

© jovannig / stock.adobe.com

Telemedizin für Prävention

Lungenkrebs-Screening: Das Münsterland zeigt, wie es funktionieren kann

Frau sitzt nachts auf ihrem Bett und schaut ins Licht ihrer Nachttischlampe.

© stokkete / stock.adobe.com

Von unten nach oben

Stufenschema bei Insomnie: So bei Schlafstörungen therapieren