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AstraZeneca erhält IL-23-Antikörper zurück

Allergan trennt sich von Produkten, um die Fusion mit dem US-Konzern Abbvie voranzubringen.

Veröffentlicht:

Chicago/Dublin. Um kartellrechtlichen Auflagen bei der Fusion mit Abbvie zu genügen, veräußert Allergan zwei Produkte: den experimentellen IL-23-Antikörper Brazikumab sowie zwei Pankreaslipase-Präparate (Zenep® und Viokace®). Brazikumab wird an AstraZeneca zurückgegeben, von denen Allergan den Kandidaten 2016 einlizensiert hatte.

Brazikumab befindet sich den Angaben zufolge aktuell in klinischen Tests der Phasen IIb und III gegen M. Crohn sowie in Phase IIb gegen Colitis ulcerosa.  Die beiden bereits zugelassenen, verschreibungspflichtigen Pankreaslipase-Produkte erwirbt zu einem ungenannten Betrag der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé.

Die beiden Abgabevereinbarungen stellten wichtige Schritte zur Veräußerung Allergans dar, erklärte am Montag Abbvie-CEO Richard Gonzalez. Abbvie lässt sich den Zukauf des Botox®-Herstellers 63 Milliarden Dollar kosten. Beide Unternehmen rechnen weiterhin damit, ihren Zusammenschluss im 1. Quartal dieses Jahres vollziehen zu können. (cw)

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