Direkt zum Inhaltsbereich

Corona-Prävention

AstraZeneca reicht Antrag auf EU-Freigabe für COVID-19-Impfstoff ein

Voraussichtlich Ende Januar entscheidet die europäische Arzneimittelbehörde EMA über den Corona-Impfstoff AstraZenecas.

Veröffentlicht:

Amsterdam. Der dritte Corona-Impfstoff erreicht die europäische Arzneimittelagentur EMA: Wie die in Amsterdam residierende Behörde am Dienstag mitteilte, hat AstraZeneca jetzt einen Antrag auf eine bedingte Marktzulassung (conditional marketing authorisation, CMA) für seine gemeinsam mit der Universität Oxford entwickelte Vektor-Vakzine „ChAdOx1“ (auch „AZD1222“) eingereicht.

Eine Zulassungsempfehlung könne bereits am 29. Januar ergehen, heißt es – im Anschluss an die nächste reguläre Sitzung des Expertengremiums für Humanarzneimittel CHMP. Das setze jedoch voraus, dass ausreichend belastbare Daten vorliegen und eventuell anzufordernde ergänzende Informationen vom Unternehmen umgehend nachgereicht würden.

Schnelle Zulassung zugesagt

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ließ via Kurznachrichtendienst Twitter verlauten, die Kommission werde sich für den Fall eines positiven CHMP-Votums mit Hochdruck um die formelle Freigabe kümmern.

Die schnelle Begutachtung sei nur möglich, so die EMA weiter, weil Studiendaten zu AZD1222 bereits einer laufenden Auswertung („rolling review“) unterliegen – ebenso wie das auch bei den bereits zugelassenen mRNA-Impfstoffen von BioNTech und Moderna der Fall war.

AstraZenecas Vektor-Impfstoff ist im Heimatmarkt Großbritannien bereits seit zwei Wochen zugelassen. Das Präparat besteht aus einem Schimpansenadenovirus, das als Fähre ein Gen in menschliche Zellen transportiert, welches wiederum für das Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus kodiert. Deutschland würde im Rahmen einer EU-Bestellung zunächst 56,2 Millionen Dosen dieses Impfstoffs erhalten. (cw)

Lesen sie auch
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Juli-Sitzung des CHMP

Acht Pharma-Innovationen auf der Zielgeraden zur EU-Zulassung

Praxislandschaft 2040

Studie: In welchen Regionen mittelfristig die größten Hausarztlücken drohen

Das könnte Sie auch interessieren
Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

© quantic69 | iStock

Politische Perspektive

Nationale Politik an Europas Gesundheitszielen ausrichten

Anzeige | CSL Behring GmbH
Woman with diabetes standing on top of the hill and looking at camera

© Getty Images

Impflücken bei Chronikern

Grippeimpfung bei Diabetes: Risiko für Folgen senken

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Die vergessene Reiseimpfung

© Milo Zanecchia | Getty Images

Impfen in der Praxis

Die vergessene Reiseimpfung

Anzeige | Viatris Germany GmbH
„Motivational Interviewing“ in der Impfberatung

© SrdjanPav | Getty Images

Impfkommunikation

„Motivational Interviewing“ in der Impfberatung

Anzeige | Viatris Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Wissenschaft in Medizin übertragen

© Regeneron

Forschung und Entwicklung

Wissenschaft in Medizin übertragen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Regeneron GmbH, München

Ist das AMNOG bereit für HIV-Innovationen?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Gilead Sciences GmbH, Martinsried
Arzneiforschung: Von Innovationen profitieren nicht nur Patienten, sondern immer auch die Gesellschaft als Ganzes.

© HockleyMedia24 / peopleimages.com / stock.adobe.com

Nutzenbewertung

Arznei-Innovationen: Investition mit doppeltem Nutzen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Update 2026

S3-Leitlinie Lungenkrebs: Das sind die wichtigsten Änderungen

Lesetipps
Ein Dermatologe mit blauen Handschuhen untersucht im Rahmen einer Hautkrebsvorsorgeuntersuchung die durch einen Kreis als auffällig markierten Muttermale auf dem Rücken eines Mannes.

© kinomaster / stock.adobe.com

Frage an die Ethiker

Darf der Intimbereich beim Hautkrebs-Screening ausgelassen werden?

Ein junger Mann liegt im Herz-CT und bekommt gleichzeitig ein EGK geschrieben.

© Svitlana / stock.adobe.com

Plaques bewerten

Screening mittels Koronar-CT: Was das bringen könnte