Kommentar

Branche mit Krisenresistenz

Hauke GerlofVon Hauke Gerlof Veröffentlicht:

Mehr Aussteller als im Vorjahr und mehr Besucher: Die Veranstalter der Medica 2009 können zufrieden sein. Im Krisenjahr 2009 ist die größte Medizinmesse der Welt weitgehend ohne Blessuren davon gekommen.

Doch nicht nur die Veranstalter können zufrieden sein. Die Medica funktioniert als Weltforum der Medizin auch wie ein Testlabor für den Gesundheitszustand der Medizinbranche. Und die Laborbefunde zeigen in diesem Jahr alles andere als eine Krise. Das Konjunkturpaket II der alten Bundesregierung hat Kliniken in Deutschland in diesem Jahr einen größeren Investitionsspielraum gegeben. Die meisten niedergelassenen Ärzte stehen insgesamt vom Honorar her sicher besser da als zuvor. Und auch aus dem Ausland sind die Signale eher positiv.

Also alles in Butter im Gesundheitswesen? Das wäre zu viel gesagt. Positiv ist die Krisenresistenz der Branche, von der Ärzte, Kliniken und Industrie profitieren, die sie durch immer neue Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen aber auch mit verursachen. Doch der Strukturwandel im Gesundheitswesen bleibt rasant, das wird sich auch unter der neuen Regierung nicht ändern. Wer sich nicht darauf einstellt, wird auch bei bei bester Branchenkonjunktur Probleme bekommen.

Lesen Sie dazu auch: Die Medica bleibt weiter auf Kurs

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