Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen

Cottbus: Großes Interesse an neuer Medizinuniversität

Der Chef der neuen Medizinuni in Cottbus ist zuversichtlich, hochqualifiziertes Personal für die ausgeschriebenen Professurenstellen gewinnen zu können, wie er am Dienstag beim Neujahrsempfang sagte.

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Cottbus. Die neu gegründete „Medizinische Universität Lausitz – Carl Thiem“ (MUL-CT) muss sich um künftige Professoren keine Sorge machen. „Es ist erfreulich zu sehen, wie groß das Interesse hochqualifizierter Kolleginnen und Kollegen an unserer neuen Universität ist“, sagte der Vorstandsvorsitzende der MUL-CT, Professor Eckhard Nagel, am Dienstagabend beim ersten Neujahrsempfang der Universität. „Besonders wird uns der Strukturwandel im Gesundheitswesen herausfordern: Das in der Entstehung befindliche Medizinkonzept wird die gesamte Modellregion adäquat versorgen müssen.“ In Zeiten unklarer politischer Verhältnisse in Berlin sei das eine besondere Herausforderung.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Dr. Manja Schüle (SPD) betonte, dass die ersten zehn Professuren bereits ausgeschrieben seien. Förderzusagen von Bund und Land sorgten für Planungssicherheit. „Hier werden künftig nicht nur dringend benötigte Ärztinnen und Ärzte ausgebildet, sondern hier starten wir auch den Booster für wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung in der Lausitz“, sagte Schüle.

Gesundheitsministerin Britta Müller (parteilos, für BSW) nannte die Fachkräftesicherung im Gesundheitswesen eine der größten Herausforderungen, vor denen das Land stehe. wir alle gemeinsam stehen. Wir brauchen junge, gut ausgebildete Ärztinnen und Ärzte für Brandenburg. „Mit bis zu 200 Medizinstudierenden pro Jahrgang und zusätzlichen medizinnahen Masterstudiengängen trägt die MUL–CT langfristig zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Lausitz und ganz Brandenburg bei“, sagte Müller. Mit dem geplanten Masterstudiengang ,Advanced Nursing Practice‘ werde auch der Pflegebereich deutlich gestärkt. (lass)

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