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Biotech

CureVac rutscht tiefer ins Minus

Mit GlaxoSmithKline an seiner Seite und 800 Millionen Euro Cash-Reserve ist CureVac optimistisch, einen zweiten Anlauf in Sachen COVID-Impfstoff stemmen zu können.

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Tübingen. Kooperationsvereinbarungen mit GlaxoSmithKline sowie Zahlungen infolge der Beendigung einer Allianz mit Boehringer Ingelheim haben die Einnahmen des Tübinger Biotech-Start-ups CureVac im Geschäftsjahr 2021 auf 103 Millionen Euro gehoben, 111 Prozent über Vorjahr.

Allerdings erhöhte sich auch der operative Verlust, von -158,7 Millionen Euro im Vorjahr auf zuletzt -515,3 Millionen Euro. Der Zuwachs resultiert nach Unternehmensangaben von Donnerstag unter anderem aus der klinischen Phase 2b/3-Studie mit dem Corona-Impfstoffkandidaten CVnCoV. Der auf mRNA-Technologie basierende Wirkstoff brachte, wie berichtet, jedoch final nicht den gewünschten Erfolg.

Hinzu kamen Aufwendungen für Einrichtungstätigkeiten bei Auftragsherstellern, die als Produktionspartner für CVnCoV gewonnen worden waren. Und schließlich seien auch die Verwaltungsausgaben gestiegen. Kostendämpfend ausgewirkt hätten sich dagegen Fördermitttel des Bundeswirtschaftsministeriums sowie 450 Millionen Euro Vorauszahlung der EU-Kommission für Impfstofflieferungen, die nach dem Scheitern des Kandidaten nicht zurückgezahlt werden mussten.

Am Ende betrug der Verlust vor Steuern 412,5 Millionen Euro. Die flüssigen Mittel verringerten sich zum Jahresende auf 811,5 Millionen Euro (Ende 2020: 1,32 Milliarden Euro). Man sehe sich mit der aktuellen Finanzreserve aber gut gerüstet, die für 2022 formulierten Ziele umzusetzen, heißt es. Priorität hätten jetzt die klinische Entwicklung eines Coronaimpfstoffs der 2. Generation sowie einer mRNA-basierten Grippevakzine. Letztere ist laut Unternehmen bereits „auf einem gutem Weg“, Meilensteinzahlungen für F&E-Fortschritte zu erwirtschaften. (cw)

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