Unternehmen

Curevac erhält Millionen-Förderung vom Bund für Corona-Impfstoff

Zuerst 300 Millionen Euro Beteiligung, nun 252 Millionen Euro Finanzspritze: Der Staat zeigt sich dem Biotech-Unternehmen Curevac gegenüber generös.

Veröffentlicht:

Tübingen. Das Tübinger Biotech-Unternehmen Curevac erhält für die Forschung an einem Corona-Impfstoff eine Finanzspritze des Bundes in Höhe von 252 Millionen Euro. Das bestätigte am Freitag ein Sprecher des Unternehmens, an dem sich auch der Staat beteiligt hat. Zuvor hatte der „Business Insider“ darüber berichtet.

Das Bundesforschungsministerium hatte vor Monaten ein Sonderprogramm zur Beschleunigung der Forschung an dringend benötigten Impfstoffen gegen das Virus gestartet. Ende Juli hatte das Ministerium dann mitgeteilt, dass neben Curevac auch die Mainzer Firma Biontech und das Unternehmen IDT Biologika aus Dessau-Roßlau „von einem Expertenbeirat“ zur Förderung empfohlen worden seien. Der Fördertopf umfasst insgesamt rund 750 Millionen Euro.

Weltweit forschen Unternehmen an einem Impfstoff gegen das Coronavirus. Bei Curevac waren in den vergangenen Monaten mehrere Investoren eingestiegen – darunter auch der Bund im Juni mit rund 300 Millionen Euro. Erst kürzlich war das Unternehmen an die Börse in New York gegangen. (dpa)

Mehr zum Thema

Unternehmen

Bayer kappt Dividende aufs Minimum

BVMed

Hilfsmittelbranche wünscht eigenen ePA-Zugriff

Das könnte Sie auch interessieren
Grippeschutzimpfung: Jüngere Risikogruppen nicht vergessen

© Springer Medizin Verlag

Intens. Video-Podcast

Grippeschutzimpfung: Jüngere Risikogruppen nicht vergessen

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Herz mit aufgemalter Spritze neben Arm

© Ratana21 / shutterstock

Studie im Fokus

Herz-Kreislauf-Erkrankungen: Prävention durch Influenzaimpfung?

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
Arzt im Gespräch mit Patientin

© Ground Picture / shutterstock

STIKO-Empfehlungen

Handlungsbedarf bei Grippeschutz für Chroniker

Anzeige | Viatris-Gruppe Deutschland
IPD-Fallzahlen & Pneumokokken-Impfung bei Kindern in Deutschland

© Olivier Le Moal - stock.adobe.com

Content Hub Impfen

IPD-Fallzahlen & Pneumokokken-Impfung bei Kindern in Deutschland

Anzeige | MSD Sharp & Dohme GmbH
Vom Säugling bis zum Senior

© Juanmonino | iStock (Symbolbild mit Fotomodellen)

Impfungen

Vom Säugling bis zum Senior

Anzeige | MSD Sharp & Dohme GmbH
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Einigung auf neuen MFA-Tarifvertrag erzielt

Ab März mehr Gehalt für MFA in Haus- und Facharztpraxen

Lesetipps
Porträtbild: Professor Reinhard Büttner

© Heiko Specht

Pathologe im Interview

Der Präsident des Deutschen Krebskongresses – ein Lotse in der Krebs-Therapie

Kooperation | In Kooperation mit: Deutsche Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Prof. Dr. Arndt Hartmann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Onkologische Pathologie (AOP) in der Deutschen Krebsgesellschaft.

© Deutsche Krebsgesellschaft e.V.

Ausblick auf den Krebskongress

Pathologie im Fokus – von Präzisionsonkologie über KI bis CUP

Anzeige | Deutsche Krebsgesellschaft und Stiftung Deutsche Krebshilfe
Der 35. Deutsche Krebskongress findet von 13. bis 16. November 2022 in Berlin statt.

DKK 2024 in Berlin

Informationen zum Deutschen Krebskongress