Praxisführung

Debeka schließt neuen Vertrag für Knie- und Hüftgelenk-Op

Der private Krankenversicherer Debeka hat mit vier Münchener Kliniken und Rehaeinrichtungen eine neue Versorgungsvereinbarung getroffen. Das Ziel: eine bessere orthopädische Therapie.

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KÖLN (frk). Nach Angaben des PKV-Marktführers erhalten in Deutschland jährlich etwa 300 000 Menschen ein neues Knie- oder Hüftgelenk. Dieser chirurgische Eingriff stellt für die Patienten nicht nur eine körperliche, sondern auch eine organisatorische Herausforderung dar. Sie müssen sowohl die Klinik als auch eine Einrichtung für die Anschlussheilbehandlung (AHB) auswählen und dort Termine vereinbaren.

In vielen Fällen gelinge es aber nicht, direkt nach der Operation einen Termin für die Rehabilitation zu bekommen, so die Debeka. Das sei jedoch für einen schnellen Heilungsprozess wichtig.

Um eine lückenlose Behandlung zu gewährleisten, arbeitet die Debeka seit November 2009 mit der Sana Klinik München-Sendling, der OCM Orthopädischen Chirurgie München, der OCM Reha München Süd in Feldafing und der PCM - Physio Competence München zusammen.

Für Debeka-Versicherte, die ein neues Knie- oder Hüftgelenk benötigen, übernehmen die Einrichtungen die Koordination des Behandlungsablaufs und garantieren den Patienten eine flexible und schnelle Terminvergabe.

Die Patienten haben über unterschiedliche Wege Zugang zu dem Programm. "Zum einen klären die Kliniken Debeka-Versicherte über die Möglichkeit auf, an dem Programm teilzunehmen", sagt Katrin Berger, die bei dem Versicherer für das Gesundheitsmanagement verantwortlich ist.

Oft erhalte die Debeka aber auch Anfragen von Patienten, die auf der Suche nach einer geeigneten Klinik sind. "Dann weisen wir die Versicherten auf die Kooperation mit den Münchener Kliniken hin", sagt sie. Zudem plane die Debeka, in München Patienteninformationsabende zum Thema Knie- und Hüftgelenks-Operation zu veranstalten - und bei dieser Gelegenheit die Werbetrommel für das Programm zu rühren.

Die Debeka führt bereits Gespräche mit Kliniken aus anderen Regionen. "Wir wollen die Kooperation gerne ausbauen", sagt Berger.

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