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E-Health

EU-Leitplanken für Big Data im Gesundheitswesen

Die EU-Kommission legt einen Bericht mit zehn Empfehlungen zum Aufbau und Umgang mit Big Data im Gesundheitswesen vor. Die Latte ist hoch gelegt.

Veröffentlicht:

BRÜSSEL. Um die Chancen, die sich für die EU und ihre Mitgliedsstaaten unter Nutzung von Big Data für die Themenfelder Public Health, Telemedizin und Gesundheitswesen ergeben, zu optimieren, hat die EU-Kommission nun eine Empfehlung an die einzelnen Staaten in Form eines Berichts herausgegeben.

Die EU_kommission fokussiert dabei zehn zentrale Handlungsfelder. Zunächst sollten die Staaten im Zuge einer forcierten Sensibilisierung die Bevölkerung an das Thema Big Data heranführen und über das Nutzenversprechen aufklären, dann sollten im Wege einer besseren Ausbildung Kompetenzen vermittelt werden, die Gesundheitspersonal im Umgang mit Big Data im Versorgungsalltag benöätigen. Zudem geht es um die Erschließung und Sicherung neuer Quellen für Big Data im Gesundheitswesen. Die Daten sollten offen und datenschutzkonform genutzt werden, neue bedürfnisgerechte Applikationen sollten angestrebt werden. Bei der Analyse von Big Data bedarf es laut EU-Kommission neuer, inniovativer Methoden. Um Big Data in der Gesundheitsforschung nutzen zu können, bedarf es einer Governance-Lösung, postuliert die Kommission. An achter Stelle steht die Standardisierung von Big Data im Gesundheitswesen mit dem Ziel einer optimierten Interoperabilität. Um die Kosteneffektivität und Nachhaltigkeit zu garantieren, sollten die Staaten eine zweckgebundene Finanzierung inklusive Überwachung durch die Kommission gewährleisten. Last but not least sollen die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Regulierung von Big Data im Gesundheitswesen geklärt und abgestimmt werden. (maw)

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