Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Für Ärzte könnte es eng werden

Rebekka HöhlVon Rebekka Höhl Veröffentlicht:

Noch sieht alles ganz gut aus. Deutsche Ärzte bemühen sich um den Nachwuchs in ihren Praxen und bilden fleißig Medizinische Fachangestellte aus. Ein bundesweiter Rückgang der Ausbildungsverträge von 4,5 Prozent im vergangenen Jahr - das scheint minimal. In Zahlen sind das gerade einmal 670 Ausbildungsverträge weniger als 2008. Allerdings verteilt sich dieses Minus nicht gleichmäßig auf die Ärztekammerregionen. In so manchem Kammergebiet waren die Ärzte weitaus weniger ausbildungswillig.

Auch das muss noch kein Problem sein. Es könnte aber eines werden, wenn sich der Trend in den nächsten Jahren fortsetzt. Vorgemacht hat es lange Jahre die deutsche Industrie. Dort wurde man allmählich ausbildungsmüde, weil natürlich auch Azubis Geld und Zeit kosten und nicht von Beginn an als volle Arbeitskraft einsetzbar sind. Das Ergebnis: Heute klagt die Industrie über einen Mangel an gut ausgebildeten Fachkräften.

So weit sollten es Ärzte erst gar nicht kommen lassen. Denn im Gesundheitswesen kann schlecht ausgebildetes und zu wenig Personal im wahrsten Sinne des Wortes tödlich sein. Dann ist es doch besser, bei der Ausbildung auch auf öffentliche Mittel zurückzugreifen.

Lesen Sie dazu auch: Ärzte schließen über 14 000 neue Ausbildungsverträge Keine Erklärung für sinkende Ausbildungszahlen?

 

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Arzt entwickelt MFA-Börse

So finden Praxisinhaber die MFA, die zu ihnen passt

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Lesetipps
Es muss nicht immer die ganze Packung sein. Bei Abklingen der Symptome reicht oft eine kürzere Dauer der Antibiotikatherapie.

© umang / stock.adobe.com

Kürzer ist oft besser

Wann ein Antibiotikum früher abgesetzt werden kann

Ab in den Urlaub! Doch vorher sollte je nach Reiseziel der Impfstatus hinsichtlich Hepatitis A gecheckt werden.

© Henrik Dolle / stock.adobe.com

Virushepatitis im Urlaub

Hepatitis auf Reisen: Wie schützen und wen?

Mehrere Menschen im Gespräch

© Jacob Lund / stock.adobe.com

Wohlbefinden stärken

Wie sich psychische Erkrankungen im Praxisteam vorbeugen lassen