Direkt zum Inhaltsbereich

Gesundes Altern

Groningen übt sich in Smart Healthcare

Groningen will seinen Bürgern mittels modernster IT ein zukunftsfähiges Gesundheitswesen bieten.

Veröffentlicht:

PEKING / GRONINGEN. Der chinesische IT-Anbieter Huawei hat nach eigenen Angaben mit der Universitätsklinik Groningen (UMCG) eine neue, erweiterte Kooperationsvereinbarung unterzeichnet und vertieft damit die Zusammenarbeit im Bereich intelligentes Gesundheitswesen (Smart Healthcare).

Huawei und das UMCG, eine der größten medizinischen Einrichtungen Europas, hätten bereits gemeinsam mit der Stadt Groningen eine trilaterale Absichtserklärung unterzeichnet, um eine Partnerschaft zur Entwicklung von Smart City-Konzepten unter Nutzung von Technologien des chinesischen Unternehmens in der Region Groningen zu prüfen.

Ziel der Stadt sei es, die Qualität und Intelligenz des Lebens ihrer Bewohner zu verbessern und Gesundheitswesen, öffentliche Sicherheit, städtische Dienste, Umweltschutz sowie unternehmerische Aktivitäten zu fördern.

Unter dem Dach des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon 2020 ist die Europäische Innovationspartnerschaft "Aktives und Gesundes Altern" (Active and Healthy Ageing - EIP-AHA) angesiedelt.

Laut Huawei ist das UMCG im Forschungsfeld Gesundes Altern die führende Einrichtung in diesem europäischen Programm für das zukünftige Gesundheitswesen.

Um das Programm zu ermöglichen, werde eine umfangreiche Infrastruktur zur Datenverarbeitung benötigt, mit der regionale, biologische Gesundheitsdaten gesammelt und analysiert werden können. Dafür sei eine schnelle Computertechnologie erforderlich.

Frühzeitige Meldung

In der Klinik könne die IT die Krankenhauseinrichtungen und den Patientenverkehr erfassen und nachverfolgen. Mit dem Ergebnis, dass die frühzeitige Meldung von Infektionskrankheiten im Krankenhaus erheblich optimiert werden könne.

In der Konsequenz würde dies die medizinischen Kosten in Zukunft dramatisch senken, da Krankenhausinfektionen zu den hauptsächlichen Komplikationen gehörten und mehr als zehn Prozent der medizinischen Ressourcen in Anspruch nähmen.

Groningen sei eine von sechs niederländischen Städten, die eine Smart City-Absichtserklärung mit Huawei unterzeichnet hätten. Mit zunehmender Verbindungsdichte in den Städten habe das Unternehmen zahlreiche Technologien für das Smart City-Konzept entwickelt, wie etwa Smart Government, Safe City, Smart Emergency Command, Smart Education, Smart Grid und Smart Tourism sowie Smart Hospital.

Huawei strebe eine dauerhafte Partnerschaft an, um mit dem UMCG das bestehende Gesundheitswesens in ein zukunftsfähiges System umzuwandeln. (maw)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Der Gesundheitsdialog

© Janssen-Cilag GmbH

J&J Open House

Der Gesundheitsdialog

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

© Springer Medizin

Johnson & Johnson Open House-Veranstaltung am 26. Juni 2025 beim Hauptstadtkongress

Impulse für den medizinischen Fortschritt: Welches Mindset braucht Deutschland?

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
J&J Open House beim Hauptstadtkongress

© [M] Springer Medizin Verlag

Video zur Veranstaltung

J&J Open House beim Hauptstadtkongress

Kooperation | In Kooperation mit: Johnson & Johnson Innovative Medicine (Janssen-Cilag GmbH)
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

© Paolese / stock.adobe.com (Model mit Symbolcharakter)

Neuer Therapieansatz bei erektiler Dysfunktion

Leitliniengerechte Therapie mit DiGA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Kranus Health GmbH, München

Weniger Bürokratie

Wie nützt Digitalisierung?

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Verband forschender Pharma-Unternehmen (vfa)
Muster 16. DiGA-Verordnungen sind als „Gebühr frei“ zu kennzeichnen (1). Im BVG-Feld (2) steht eine „6“, wenn nach Bundesversorgungs- oder -entschädigungsgesetz Anspruch auf die Verordnung besteht. Im Verordnungsfeld (3) darf maximal eine DiGA verordnet werden. Anzugeben sind „Digitale Gesundheitsanwendung“, die PZN und der Name der jeweiligen DiGA [7].  Pfizer Deutschland GmbH

© Pfizer Deutschland GmbH

Chronischer Schmerz: Digitalisierung hält Einzug

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pfizer Pharma GmbH, Berlin
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Fußball-Weltmeisterschaft

WM-Kolumne: Spitzensport schützt – und hinterlässt Spuren

„ÄrzteTag“-Podcast

Wie kommuniziert man Zahlen und Risiken verständlich, Dr. Lühnen?

Lesetipps
Einzelne Bilder von Lebensmitteln die reich an Histamin sind.

© PhotoSG / stock.adobe.com

Mythos mit Nebenwirkungen

Verdacht auf Histaminintoleranz: Wie Sie jetzt vorgehen

Schatten eines übergewichtigen Menschen an einer Wand.

© Luluraschi / stock.adobe.com

Fettleibigkeit beginnt im Gehirn

Adipositas: Wechselspiel zwischen Genetik, Hirn und Mikrobiom