SARS-CoV-2

Hausärzte setzen im Corona-Kampf auf WhatsApp

Im Saarland setzen Hausärzte auf die schnelle Information zu COVID-19. Patientendaten müssen außen vor bleiben.

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Saarbrücken. Für Hausärzte im Saarland gibt es zum Thema COVID-19 seit dem Wochenende einen neuen Kommunikationsweg: Der Saarländische Hausärzteverband hat eine eigene WhatsApp-Gruppe eingerichtet, um einen schnellen und unkomplizierten Informationsaustausch zu gewährleisten.

Nach einem Fax an die Praxen haben sich innerhalb von drei Tagen bereits über 120 Ärzte der Gruppe angeschlossen, sagte der Initiator und stellvertretende Vorsitzende Thomas Rehlinger der „ÄrzteZeitung“. Um die Informationen zu kanalisieren, können nur er und der Verbandsvorsitzende Dr. Michael Kulas Beiträge einstellen. So werden beispielsweise Fragen gebündelt beantwortet. Patientenbezogene Daten dürfen aus Datenschutzgründen nicht über WhatsApp geteilt werden.

Parallel dazu hat Rehlinger eine Dropbox eingerichtet. In ihr werden Faxe, PDF-Dokumente und Ähnliches von KV, RKI und anderen Institutionen gesammelt und weiterführende Links gesetzt. (kud)

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