Änderungen bei der Studienzulassung

Mecklenburg-Vorpommern: Landtag fordert mehr Flexibilität bei der Vergabe von Medizinstudienplätzen

Alljährlich verlassen viele gut ausgebildete, junge Ärzte die Universitäten in Rostock und Greifswald und der Großteil auch gleich das Bundesland. Das soll sich ändern.

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Schwerin. Dem Mangel an Hausärzten vor allem in ländlichen Regionen will Mecklenburg-Vorpommern durch Änderungen bei der Studienzulassung und gezielten Werbeaktionen unter Absolventen begegnen. Der Landtag in Schwerin forderte am Donnerstag mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen von SPD und Linke die Landesregierung auf, in Absprache mit Bund und Ländern für mehr Flexibilität bei der Vergabe der Medizin-Studienplätze zu sorgen.

Dies wäre Voraussetzung dafür, etwa die sogenannte Landarztquote zu erhöhen. Bislang dürfen lediglich 32 der mehr als 400 Studienplätze pro Jahr im Land an Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, nach Studienabschluss in einer Landarztpraxis in Mecklenburg-Vorpommern zu arbeiten. Da bislang nur 40 Prozent der Absolventen in Rostock und Greifswald im Land blieben, soll das Werben um diese Nachwuchsmediziner verstärkt werden.

Nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung sind aktuell 77 der mehr als .1000 Hausarztstellen nicht besetzt. Die Lage droht sich noch deutlich zu verschärfen, weil in den kommenden Jahren zahlreiche Hausärztinnen und Hausärzte in Ruhestand gehen, ohne schon einen Nachfolger gefunden zu haben. (dpa)

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