Schleswig-Holstein

Lehrstuhl für Allgemeinmedizin besteht seit zehn Jahren

Veröffentlicht:

Rostock. Der Lehrstuhl für Allgemeinmedizin an der Universität Rostock besteht seit zehn Jahren. Der politisch zunächst schwer durchzusetzende Lehrstuhl musste zunächst von den Ärzten in Mecklenburg-Vorpommern finanziert werden, ist aber längst auch in der Politik anerkannt.

„Das Institut für Allgemeinmedizin trägt mit seinem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsangebot für Mediziner einen erheblichen Anteil an der hohen Qualität der Ärzte im Land“, bescheinigte Landesgesundheitsminister Harry Glawe (CDU) dem Lehrstuhl zu dessen Jubiläum.

Er kündigte außerdem an, die Allgemeinmedizin „auf einem hohen Niveau weiterentwickeln“ zu wollen. Damit ein solcher Lehrstuhl in Rostock überhaupt entstehen konnte, mussten sich die Ärzte in Mecklenburg-Vorpommern damals gegen politische Widerstände durchsetzen und sich finanziell engagieren.

Ohne Finanzierung durch die KV, die die Arbeit des Instituts aus Beitragsmitteln der Ärzte ermöglichte, wäre der Start voraussichtlich nicht gelungen. Die Gründung fiel in eine Zeit des Umdenkens in der Gesundheitspolitik und unter den Studierenden – die Aufgeschlossenheit für das Fach stieg in der Folge, die Bedeutung wurde zunehmend anerkannt.

Lehrstuhlinhaber Professor Attila Altiner setzte auf eine enge Zusammenarbeit mit Lehrpraxen, die das ganze Spektrum des Faches praxisnah vermitteln. (di)

Mehr zum Thema

Medizinstudium

Medizincampus in Wolfsburg ist gestartet

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden »Kostenlos registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Die Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci (SPD, v.l.), Kirsten Kappert-Gonther (Grüne), Benjamin Strasser (FDP), Ansgar Heveling (CDU) und Kathrin Vogler (Linke) stellen im Haus der Bundespressekonferenz einen Gesetzentwurf zur Suizidbeihilfe vor.

© Wolfgang Kumm/dpa

Fraktionsübergreifend

Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe präsentiert

Die Vakzine ComirnatyTextbaustein: Sonderzeichen/war von den Unternehmen BioNTech und Pfizer.

© SvenSimon / Frank Hoermann / picture alliance

Corona-Studien-Splitter

Dritte Corona-Impfdosis essenziell gegen Omikron