Wettbewerb des Ärztenetzs Hamburg

Mülltrennung und anderes: Ideen für nachhaltige Praxen sind gefragt

Nachhaltigkeit ist eines der Themen der Zeit: Das Ärztenetz Hamburg will jetzt mit einem Wettbewerb den Umweltschutz im Gesundheitswesen voranbringen.

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Eine ordentliche Injektion Umweltschutz: Zukünftig soll in Praxen und Klinken klimafreundlicher gearbeitet werden – daraus hat das Ärztenetz Hamburg einen Wettbewerb gemacht.

Eine ordentliche Injektion Umweltschutz: Zukünftig soll in Praxen und Klinken klimafreundlicher gearbeitet werden – daraus hat das Ärztenetz Hamburg einen Wettbewerb gemacht.

© alashi/Getty Images/iStock

Hamburg. Viele Arztpraxen machen sich Gedanken, wie ihre Arbeit umweltschonender erfolgen könnte. Das Ärztenetz Hamburg hat daraus einen Wettbewerb für mehr Umweltschutz in Praxen und Kliniken gemacht. Die Initiatoren hoffen auf Konzepte, die der Hansestadt im Idealfall eine Vorbildfunktion in puncto gesundheitswirtschaftlicher Nachhaltigkeit einbringen.

Gefragt sind Hamburger Ideen und Projekte, die von Energieeinsparung über Müllvermeidung bis zu klimafreundlichen Arbeitsprozessen reichen können. Netzvorstand Dr. Andreas Schüßeler benennt konkrete Missstände, die aus seiner Sicht verändert gehören: „Es fängt damit an, dass in Arztpraxen kein Müll getrennt wird oder dass es günstiger ist, Metall-Pinzetten und andere Instrumente nach einmaligem Gebrauch zu entsorgen, anstatt sie sterilisiert wiederzuverwenden.“

Noch bis 31. März 2023 können Beschäftigte in Praxen, Kliniken und anderen Gesundheitseinrichtungen ihre Ideen für ein nachhaltigeres Gesundheitswesen einreichen. Schirmherr des Wettbewerbs ist Hamburgs Umweltsenator Jens Kerstan (Grüne).

Welche Preise können Teilnehmer gewinnen?

Zu den Preisen für die vielversprechendsten Einsendungen zählen die Nutzung eines Elektro-Autos für drei Jahre, ein Elektro-Roller, ein Elektro-Fahrrad, eine Jahreskarte für den Hamburger Verkehrsverbund, eine Wanderreise über die Alpen sowie ein Preisgeld in Höhe von 3000 Euro für die beste Teamleistung (Großpraxen, Krankenhäuser, Labore etc.).

In der Jury sitzen neben Kerstan auch der Klima- und Umweltbeauftragte der Uni Hamburg, Professor Robi Banerjee, sowie der Umweltökonom Professor Andreas Lange. (di)

Informationen zur Teilnahme beim https://www.aerztenetz-hamburg.de/klima

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