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Klinische Studien

Nachholbedarf in Praxen von Hausärzten

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BERLIN. Hausarztpraxen, die an klinischen Studien teilnehmen wollen, benötigen ein starkes Team. Erfahrungen aus der Praxis zeigen: Das Engagement der Medizinischen Fachangestellten (MFA) ist maßgeblich für den Studienerfolg.

Ärzte, die die Durchführung und Koordination einer Studie in die Hände der MFA legen, stärken nicht nur die Kompetenzen ihrer Angestellten, sondern reduzieren für sich natürlich auch den Zeitaufwand.

Das sagten Dr. Guido Schmiemann und Karola Mergenthal auf einem Symposium der Deutschen Forschungsgemeinschaft zum Thema "Klinische Studien in der Allgemeinmedizin".

Nach wie vor ist es in Deutschland mühsam, Hausärzte für Studien zu gewinnen. Ein Rezept, um Vorbehalte abzubauen, sieht Schmiemann, selbst Hausarzt und Privatdozent in Bremen, in der persönlichen Ansprache der Ärzte.

Neben einer adäquaten Aufwandsentschädigung für Ärzte und MFA sei es aber auch wichtig, dass die Praxisinhaber auf die Fragestellungen der Studien Einfluss nehmen könnten. (juk)

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