Telemedizin

Nordrhein-Westfalen setzt verstärkt auf Telemedizin

ESSEN (iss). Das Land Nordrhein-Westfalen will verstärkt telemedizinische Projekte fördern.

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"Teletherapie, Telemonitoring, Telekonsil und Teleradiologie helfen Defizite zu vermeiden, um die Versorgungsqualität zu optimieren", sagte Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) bei der Fachtagung IT-Trends Medizin/Health Telematics 2011 in Essen. Der Anteil an der Versorgung betrage aber gerade einmal ein Prozent.

Telemedizinische Projekte allein reichen nicht aus, auch wenn sie - wie in Nordrhein-Westfalen - zahlreich sind, betonte die Ministerin. "Wir brauchen festere Strukturen, die flächendeckend, das heißt auch in ländlichen Gebieten, bessere Versorgungsangebote bieten."

Steffens kündigte an, dass das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen (ZTG) auf dem Gesundheitscampus in Bochum sein Beratungs- und Dienstleistungsangebot für telemedizinische Anbieter erheblich ausbauen werde.

Potenzielle Nutzer sollen künftig beim ZTG telemedizinische und telematische Anwendungen unter praxisnahen Bedingungen testen können. "So werden wir mehr darüber erfahren, ob diese Anwendungen auch akzeptiert werden."

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