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Umfrage

Pandemie leistet Burn-out-Symptomen Vorschub

Die Corona-Pandemie hat Überlastungsgefühle bei Ärzten und Pflegern nochmals verstärkt. Diesen Trend bestätigt eine international angelegte Studie.

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Neu-Isenburg. Fast alle Ärzte und Pflegekräfte im Gesundheitswesen (98 Prozent) haben sich nach den Ergebnissen einer aktuellen Umfrage in ihrem Berufsleben mindestens einmal ausgebrannt gefühlt. Die SARS-CoV-2-Pandemie hat „das Gefühl der Erschöpfung und Überlastung verstärkt“, berichten fast neun von zehn Teilnehmern der Umfrage. In Deutschland gaben 48 Prozent der Teilnehmer an, dass die Pandemie ihre Überlastungssymptome verschlimmert habe.

Im Auftrag des Spracherkennungssystem-Spezialisten Nuance, der jüngst von Microsoft übernommen wurde, untersuchte die Healthcare Information and Management Society (HIMSS) die Auswirkungen von Überlastung und Burnout im Gesundheitswesen in zehn Ländern, darunter Deutschland. Insgesamt 443 Ärzte und Pflegekräfte beteiligten sich an der Umfrage.

82 Prozent der befragten Ärztinnen und Ärzte und 73 Prozent der Pflegekräfte sind der Meinung, dass die administrative Last durch die medizinische Dokumentation erheblich zur Überarbeitung beiträgt. Eine entscheidende Rolle spiele dabei die Arbeitsbelastung insgesamt, heißt es in einer Mitteilung. Unter allen befragten Ärztinnen und Ärzten arbeiteten 88 Prozent und von den Pflegekräften 43 Prozent mehr als 40 Stunden in der Woche, 21 Prozent arbeiteten mehr als 51 Stunden pro Woche. (ger)

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