Schulung und Beratung

Patienten profitieren von Digitalisierung

Der VDBD fordert, digitale Angebote längerfristig zur Regel zu machen.

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Berlin. Die geltenden Kontaktbeschränkungen in Folge der Coronavirus-Pandemie zeigen, dass viele diabetologische Praxen auf Einzelschulungen oder telemedizinische Angebote zurückgreifen müssen, um dem hohen Beratungs- und Betreuungsangebot ihrer Patienten gerecht zu werden.

Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) fordert deshalb, dass digitale Lösungen, wie die Schulung per Videosprechstunde durch eine qualifizierte Diabetesfachkraft, langfristig in die abrechenbare Regelversorgung übergehen.

In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen und zum Teil auch in Rheinland-Pfalz hätten die KVen zwar eine Ausnahmeregelung zur Abrechnung dieser Leistungen getroffen, allerdings liefen diese Ende Juni aus, kritisiert der VDBD in einer Mitteilung.

Patienten würden von der Digitalisierung der Diabetesberatung profitieren, so der Verband. Auch zu Corona-Zeiten sei für Diabetesberaterinnen wichtig, weiterhin auf dem aktuellen Stand technischer und medizinischer Entwicklungen zu bleiben. Der VDBD hat deshalb nach eigenen Angaben entsprechende digitale Fortbildungsformate entwickelt. (mu)

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