COVID-19

Roche steigt bei Regenerons Antikörper-Entwicklung ein

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Basel/Tarrytown. Mit Roche und Regeneron Pharmaceuticals tun sich jetzt zwei Unternehmen in Sachen COVID-19 zusammen, die mit zu den beständigsten Innovatoren der forschenden Pharmabranche zählen. Im Rahmen der kürzlich bekannt gegebenen F&E-Allianz soll eine Kombination zweier „virusneutralisierender“ Antikörper („REGN-COV2“) aus dem Portfolio Regenerons gemeinsam weiterentwickelt und vermarktet werden. Die Antikörper in REGN-COV2 binden den Angaben zufolge auf unterschiedliche Weise an das Spike-Protein, das Bindungsprotein des Coronavirus’.

Der „in Rekordzeit“ entdeckte und präklinisch vorangebrachte Kandidat soll sich aktuell bereits in der klinischen Phase II/III zur Behandlung einer COVID-19-Erkrankung befinden sowie in Phase III zur Infektionsprophylaxe bei Personen, die in einem gemeinsamen Haushalt mit Erkrankten leben.

Roche sei für die Zulassungsvorbereitungen und die Vermarktung außerhalb der USA, insbesondere in Europa, zuständig, Regeneron hauptsächlich für Zulassung und Vertrieb im Heimatmarkt. Beide Unternehmen hätten sich verpflichtet, heißt es weiter, eigene Anlagen zur Herstellung des Antikörper-Cocktails einzurichten; durch die Beteiligung Roches würden Regenerons bisherige Produktionskapazitäten und damit die potenzielle Marktversorgung um den Faktor 3,5 erhöht. (cw)

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