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Rösler drückt bei der Karte aufs Tempo

DÜSSELDORF/BERLIN (iss/ger). Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) nimmt Fahrt auf. Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler (FDP) drängt auf einen raschen Basis-Rollout der eGK in Nordrhein und in weiteren Regionen.

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Rösler macht die Einführung der E-Card zur Chefsache. © contrastwerkstatt / fotolia.com

Rösler macht die Einführung der E-Card zur Chefsache. © contrastwerkstatt / fotolia.com

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In einem Brief an seinen nordrhein-westfälischen Amtskollegen Karl-Josef Laumann (CDU) stellt Rösler klar, dass er es bei der Einführung der Karte zunächst um das Versichertendatenmanagement, die Notfalldaten und die sichere Kommunikation zwischen den Leistungserbringern geht.

Die weiteren medizinischen Anwendungen seien mit einem Moratorium belegt. Sie müssten für die Versicherten freiwillig sein, betont der Minister. "Ich beabsichtige auch nicht, hinsichtlich der medizinischen Anwendungen eine gesetzliche Verpflichtung für Leistungserbringer zu schaffen."

Bei einer Veranstaltung zum 4. Europäischen Datenschutztag in Berlin rief Dr. Franz-Josef Bartmann, Vorsitzender des Ausschusses Telematik der Bundesärztekammer, dazu auf, das hohe Sicherheitsniveau der Telematikinfrastruktur mit der Karte als Schlüssel zu akzeptieren. "Wer sagt, die Gesundheitskarte sei ein technisches Risiko, stellt die Tatsachen auf den Kopf", so Bartmann. Auch Datenschutzbeauftragte, Patientenvertreter und sogar ein Vertreter des Chaos Computer Clubs lobten das Sicherheitskonzept der Karte.

Lesen Sie dazu auch: Ärzte sind mit Gesundheitsdaten oft zu sorglos

Lesen Sie dazu auch den Kommentar: Elektronische Gesundheitskarte: Ein klares Wort zur rechten Zeit

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