Neuer Tarifvertrag

SRH und ver.di vereinbaren Lohnerhöhung für Klinikbelegschaft

Beschäftigte und Auszubildende der SRH-Akutkliniken bekommen fünf Prozent mehr Geld ab Juli dieses Jahres und noch mal fünf Prozent ab Juli 2024. Dazu wird ein Inflationsausgleich gezahlt.

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Heidelberg. Die SRH-Gruppe und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben sich auf einen neuen Tarifvertrag für Angestellte und Auszubildende der Akutkliniken des Konzerns geeinigt.

Die wichtigsten Punkte laut Unternehmensmitteilung vom Freitag:

  • Die Löhne werden um 5,0 Prozent zum 01. Juli dieses Jahres sowie weitere 5,0 Prozent zum 01. Juli 2024 erhöht, mindestens aber um jeweils 150 Euro.
  • Darüber hinaus werden bis Ende 2024 pro Kopf insgesamt 1.500 Euro Inflationsausgleich gezahlt.
  • Langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten ab 2024 gestuft bis zu vier Tage zusätzlichen Jahresurlaub.
  • Die Ausbildungsvergütung wird in zwei Stufen um jeweils 100 Euro erhöht. Zudem, erhalten Auszubildende 500 Euro Inflationsausgleich, die in zwei Tranchen ausgezahlt werden.

„Die Gespräche mit ver.di waren kompliziert und lange Zeit von wenig Kompromissbereitschaft geprägt. Umso mehr freut es uns, dass wir uns nun auf eine Lösung haben verständigen können“, kommentiert Werner Stalla, Leiter des Gesundheitsbereiches der SRH, den Abschluss.

Man habe ein „ausgewogenes Ergebnis unter Berücksichtigung der angespannten Arbeitsmarktlage und der generellen wirtschaftlichen Situation im Gesundheitswesen“ erreicht.

Die in Stiftungsbesitz befindliche SRH-Gruppe betreibt Kliniken und Bildungseinrichtungen. 2021 erwirtschaftete das Unternehmen mit fast 17.000 Mitarbeitern rund 1,3 Milliarden Euro Umsatz.

(cw)

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