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Android-Nutzer

Störung der Corona-Warn-App behoben

Der Fehler in der Google-Schnittstelle ist behoben. Bis die App für Android-Nutzer wieder auf dem neuesten Stand ist, kann es allerdings noch ein paar Stunden dauern.

Veröffentlicht:

Mountain View/Berlin. Google hat den Fehler an der technischen Schnittstelle der Corona-Warn-App für Android-Smartphones beseitigt. Das teilte der Internet-Konzern am Donnerstag mit.

Der Fehler hatte dazu geführt, dass seit Dienstagabend etliche Android-Nutzer der Corona-Warn-App kein aktuelles Ergebnis bei der Risiko-Ermittlung erhalten hatten. Auf dem iPhone von Apple tauchte der Fehler hingegen nicht auf.

Das Problem habe nicht zum Verlust von Daten oder Informationen zu potenziellen Gefährdungen geführt. Laut Unternehmen könne „ein paar Stunden dauern, bis die Geräte wieder auf dem neuesten Stand sind.“

Der Fehler in der Google-Schnittstelle betraf nicht nur die Corona-Warn-App des Bundes, sondern alle vergleichbaren Lösungen weltweit, die auf das Exposure Notification Framework für das Google-Betriebssystem Android aufsetzen. Das ist die technische Schnittstelle, die Google über seine Play Services auf Android-Handys zur Verfügung stellt.

Risiko-Ermittlung via Bluetooth

Die Schnittstellen von Google für Android und von Apple für das iPhone stellen sicher, dass die Risiko-Ermittlung via Bluetooth-Funk überhaupt funktionieren kann, ohne dass die Akku-Laufzeit dramatisch verkürzt wird. Die Corona-Warn-App nutzt die Bluetooth-Technik, um den Abstand und die Begegnungsdauer zwischen Personen zu messen, die die App installiert haben.

Die Mobilgeräte „merken“ sich Begegnungen, wenn die vom Robert Koch-Institut festgelegten Kriterien, insbesondere zu Abstand und Zeit, erfüllt sind. Andere Daten wie der Ort der Begegnung werden nicht erfasst. (dpa)

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