Videosprechstunde

Telemedizin – Trumpf im Corona-Kampf

Praxen und MVZ, die die Software tomedo verwenden, können befristet bestimmte Service-Tools kostenfrei nutzen.

Veröffentlicht: 14.04.2020, 12:55 Uhr

Jena. Das Softwarehaus zollsoft aus Jena unterstützt Ärzte in der Corona-Krise mit zwei besonderen Angeboten: Praxen und Medizinische Versorgungszentren, in denen die Praxissoftware tomedo genutzt wird, können zusätzliche Arbeitsplatz-Installationen bis Ende des zweiten Quartals ohne Zusatzkosten vornehmen. „Damit wollen wir Mediziner unterstützen, kurzfristig ihre Kapazitäten zu erhöhen oder auch vermehrt aus dem Home-Office zu arbeiten“, kommentiert Geschäftsführer Dr. Andreas Zollmann die Initiative. Aus dem Home-Office erfolge der Zugriff auf das Praxisverwaltungssystem über eine VPN-Verbindung. Angesichts zunehmender Quarantänefälle und der Maxime, das Zuhause nur in dringenden Fällen zu verlassen, komme Videosprechstunden eine wachsende Bedeutung zu.

In der Praxis funktioniere der heiße Draht zwischen Praxis und Patient so: Die Patienten melden sich zum vereinbarten Termin über die Plattform doktor-online.org an, beim Arzt erscheinen die Videokonsultationen im normalen Terminkalender der Software. Angesichts der Corona-Krise stelle der Anbieter seinen bestehenden Kunden auch diese Funktion bis Ende des zweiten Quartals ohne zusätzliche Berechnung zur Verfügung. (eb)

Mehr zum Thema
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Blick in den Hörsaal: Die Landesregierung Baden-Württemberg bringt die Landarztquote für 75 Medizinstudienplätze auf den Weg.

Gesetzentwurf in Baden-Württemberg

Landarztquote: Wer aussteigt, zahlt 250.000 Euro