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Krankenkassen-Umfrage

Termine bei Fachärzten in Corona-Pandemie schwerer zu bekommen

Laut einer Studie der Kaufmännischen Krankenkasse haben vor allem jüngere Patienten derzeit Schwierigkeiten, einen Termin beim Spezialisten zu bekommen.

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Hannover. Termine für Facharzt-Untersuchungen sind während der Corona-Pandemie nicht immer leicht zu bekommen. Das hat eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse ergeben. Dafür wurde 1005 Personen zwischen 18 und 70 Jahren Anfang 2021 befragt.

Ein Problem, dass laut Studie vor allem Jüngere betrifft: Gut ein Drittel der 18- bis 29-Jährigen sagt, dass es seit Beginn der Corona-Pandemie schwerer sei als zuvor, einen Termin beim Facharzt zu bekommen. Unter den 30- bis 49-Jährigen gibt dagegen nur jeder Achte an, Schwierigkeiten bei der Terminfindung zu haben, bei den 50- bis 70-Jährigen nur jeder Sechste.

Für Männer seien Termine beim Experten etwas schwerer zu bekommen als für Frauen (21 zu 16 Prozent), heißt es in einer aktuellen Meldung zur Studie. Laut Umfrage haben sechs von zehn Deutschen seit Beginn der Pandemie mindestens einmal einen Termin beim Facharzt vereinbart. Die am häufigsten aufgesuchten Spezialisten seien Orthopäden (rund 28 Prozent), gefolgt von Augenärzten (rund 23 Prozent) und Internisten (rund 22 Prozent).

Die KKH weist in ihrer Meldung auf den Dringlichkeitsvermerk hin, den Hausärzte ihrer Überweisung an einen Facharzt hinzufügen können. Termine beim Spezialisten könnten auch über den KKH-eigenen Facharzt-Terminservice vereinbart werden, heißt es in der Meldung. (kaha)

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