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Unfallgefahr am Arbeitsplatz ist zurückgegangen

BERLIN (dpa). Die Unfallgefahr am Arbeitsplatz ist im vergangenen Jahr geringer geworden. Auf 1000 Vollbeschäftigte kamen 26,8 Arbeitsunfälle im Vergleich zu 27 im Vorjahr, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung, Joachim Breuer, bei der Vorlage der Bilanz 2007 in Berlin.

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Trotz des insgesamt geringeren Risikos stieg die Zahl der bei den Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallkassen gemeldeten Arbeitsunfälle um 1,2 Prozent auf knapp 960 000. Wegen der guten Konjunktur sei mehr gearbeitet worden, erklärte Breuer. "Bei mehr Beschäftigung passieren natürlich auch mehr Unfälle." Dank Verbesserungen bei Arbeitsschutz und Rehabilitation seien die Unfälle und ihre Folgen aber weniger schwer wiegend. Die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle sank 2007 deutlich auf 621 (2006: 711). Auch wurden weniger Renten in Folge eines Arbeitsunfalls ausgezahlt.

Das Risiko, an einer Berufskrankheit zu sterben, sei fast viermal so hoch wie das eines tödlichen Arbeitsunfalls, sagte Breuer. 2007 gab es zwar mehr Berufskrankheiten, wobei Haut- und Atemwegserkrankungen besonders häufig waren. Mit 2315 starben allerdings 228 Menschen weniger an einem berufsbedingten Leiden. In Schulen, Kindertagesstätten und Universitäten sank die Unfallquote ebenfalls leicht auf 73,3 (2006: 73,6) pro 1000 Schüler.

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