Zahl bekannter Erbkrankheiten verzehnfacht

Veröffentlicht:

HAMM (dpa). Die Zahl der bekannten genetisch bedingten Krankheiten hat sich in den vergangenen 35 Jahren verzehnfacht.

Waren 1970 erst 1600 Störungen bekannt, die vererbt werden, gibt es in der Datenbank OMIM™ (Online Mendelian Inheritance in Man) seit kurzem 16 000 Einträge. Darauf weist der Leiter des Nationalen Netzwerks Seltener Krankheiten, Claus Schroeter hin. "Das ist eine direkte Folge der Humangenomprojekte." Beim sehr häufigen Brustkrebs etwa seien mittlerweile 36 Formen bekannt.

In der weltweiten Datenbank OMIM werden genetische Informationen zu Krankheiten zusammengetragen. Solches Wissen kann auch zu besseren Behandlungsmöglichkeiten führen. Manche Wissenschaftler beschränkten sich jedoch zu sehr auf die Diagnostik, so Schroeter.

Internet-Adresse von OMIM: www.ncbi.nlm.nih.gov/Omim

Schlagworte:
Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Analyse des Trinkverhaltens

Wie lebenslanger Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko steigert

Geldanlage

Was einen guten Vermögensverwalter ausmacht

Leopoldina

Adipositas-Epidemie: Diese Strategien braucht es jetzt

Lesetipps
Knochen schematisch dargestellt

© crevis - stock.adobe.com

Komplikationen

Bei Diabetes mellitus auch die Knochen in den Blick nehmen

Plaque im Gefäß

© Dr_Kateryna / Fotolia

Metaanalyse

Keine Evidenz für die meisten Statin-Nebenwirkungen