Ärzte Zeitung, 25.04.2008

KONGRESS-NEWS

Häusliches Gehtraining erhält Reha-Erfolg

Die während einer ambulanten Reha bei COPD-Kranken erzielten Trainingseffekte wie die Sechs-Minuten-Gehstrecke lassen sich mit einem einfachen häuslichen Gehtraining bewahren und sogar steigern. Das hat ein Team um Dr. Karin Taube von der Atem-Reha GmbH in Hamburg in einer Studie festgestellt. (ikr)

Viele Todesfälle durch falsche Beatmung?

In Deutschland sterben nach Einschätzung von Professor Heinz Dieter König aus Schmallenberg viele COPD-Patienten, weil sie auf Intensivstationen oft falsch beatmet werden. Statt Atemmaske erhielten zu viele Patienten eine endotracheale Intubation mit zu hohem Atemvolumen, sagte Köhler. Von acht Patienten sterbe einer, weil er falsch beatmet werde. Von den rund 20 000 COPD-Kranken, die jährlich in Deutschland auf der Intensivstation sterben, seien dies also mindestens 2000. (ugr)

Reha für Patienten mit schwerer Lungenfibrose

Selbst Patienten mit fortgeschrittener Lungenfibrose und chronisch ventilatorischer Insuffizienz sind rehabilitationsfähig. Diese Patienten können vor allem als Überbrückung zur Lungentransplantation effektiv nichtinvasiv beatmet werden. Damit steigt ihre körperliche Leistungsfähigkeit im Vergleich zu nicht beatmeten Patienten. Das hat die Arbeitsgruppe um Dr. Klaus Kenn vom Klinikum Berchtesgadener Land herausgefunden. (ikr)

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