Ärzte Zeitung, 09.07.2012

Bestimmte T-Zellen sind Teil der Erstausstattung

HANNOVER (eb). T-Lymphozyten wissen schon vor der Geburt, welche Aufgaben sie später erwarten, haben Forscher der Medizinischen Hochschule Hannover entdeckt.

Damit sei die angeborene Immunabwehr umfassender als gedacht, so eine MHH-Mitteilung. Spezielle γ-d-T-Zellen entwickeln sich bereits vor der Geburt und erneuern sich danach wie Stammzellen selbst.

Sie werden nicht, wie andere T-Zellen der erworbenen Immunantwort, weiter im Erwachsenalter konstant neu gebildet.

Somit gehören sie eindeutig zu den angeborenen Lymphozyten. Die γ-d-T-Zellen schütten den Botenstoff Interleukin-17 aus und verteidigen Haut und Schleimhaut.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Verändern schon wenige Joints das Gehirn?

Bei Jugendlichen, die nur ein bis zwei Mal Cannabis geraucht haben, sind Hirnveränderungen entdeckt worden. Diese könnten eine Angststörung oder Sucht begünstigen. mehr »

Bessere TSVG-Regelungen in Sicht?

Die großen Brocken wie die Aufstockung der Mindestsprechstundenzahl will Gesundheitsminister Jens Spahn nicht anfassen. Eine Nummer kleiner können die Ärzte aber wohl mit Änderungen am TSVG rechnen. mehr »

Daran starb Karl der Große

Karl der Große führte Kriege quer über den Kontinent. Sein großes Reich erstreckte sich von der Elbe bis Spanien. Am Ende könnte eine Lungenentzündung den mächtigsten Mann des Mittelalters niedergestreckt haben, mehr »