Ärzte Zeitung, 08.04.2009

Japanische Enzephalitis: Impfstoff zugelassen

BASEL (ars). Die EMEA hat einen Impfstoff (Ixiaro®) gegen die japanische Enzephalitis zugelassen. An der durch Stechmücken übertragenen viralen Infektion erkranken in Asien jährlich etwa 50 000 Menschen.

Da es keine spezifische Behandlung gibt, ist die Vakzine eine Option für Reisende, die ihr Krankheitsrisiko verringern möchten. Entwickelt hat sie die Intercell AG, die Vertriebsrechte besitzt Novartis. In Studien hatten 99 Prozent der Teilnehmer nach zwei Dosen schützende Antikörper.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Immuntherapie gewinnt an Stellenwert in der MS-Therapie

Die Therapieoptionen bei Multipler Sklerose (MS) haben sich erweitert. Neue Substanzen werden daher auch in die aktualisierten Leitlinien Einzug halten. mehr »

Polarisierung – Chance für das Parlament

Gesundheitspolitik in Zeiten der großen Koalition – das stand für die fehlende Konkurrenz der Ideen. Der Souverän hat die Polarisierung gewollt. Das ist eine Chance für die Demokratie. mehr »