Ärzte Zeitung, 18.02.2011

2. Nationale Impfkonferenz

Impfen senkt Prävalenz von Pertussis im Ländle

STUTTGART (eis). "Hat ein Arzt bei ihrem Kind jemals Keuchhusten festgestellt?" Das wurden Eltern von Viertklässlern in Baden-Württemberg zwischen 1992 und 2008 wiederholt gefragt.

Dabei ergab sich jetzt ein deutlicher Rückgang der Prävalenz, wie Forscher um Dr. Iris Zöllner vom Landesgesundheitsamt in Stuttgart berichten. So ging etwa in Kehl die Prävalenz von über 30 Prozent in den 1990er Jahren auf zuletzt zwei Prozent zurück.

Landesweit lagen die Lebenszeitprävalenzen bei den Zehnjährigen 2007/2008 im Mittel bei zehn Prozent. Die Pertussis-Impfraten der ABC-Schützen stiegen dort gleichzeitig an: von 14 Prozent 1996 auf 92 Prozent 2007.

Lesen Sie dazu auch:
Nur dringende Impfungen bei Schwangeren!
Pipeline der Impfstoffhersteller ist gefüllt
Ausbrüche weisen auf große Impflücken bei Asylbewerbern hin
Impfen senkt Prävalenz von Pertussis im Ländle
Influenza-Komplikationen bei Kindern im Visier
Masernausbruch nach Jugendtreffen in Taizé
Unterricht zu Impfungen motiviert Jugendliche

Weitere Infos im Web:
Abstractband des 2. Nationalen Impfkongresses

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Schützt Blutdrucksenkung auch vor Demenz?

Bei medikamentöser antihypertensiver Therapie war in einer US-Studie das Demenzrisiko deutlich reduziert. Das könnte eine Hoffnung für Demenz-Patienten sein. mehr »

Hausärzte zur Kooperation mit Pflegeheimen verpflichtet

Union und SPD bringen ihr zweites Gesetzespaket in der Gesundheitspolitik auf den Weg. Es geht um ein Milliarden Euro schweres Pflege-Programm. mehr »

"Keine Angst, man schläft nicht in der Praxis!"

Zwei Mediziner mit eigener Praxis berichten Jungärzten offen von Licht und Schatten der Niederlassung. mehr »