Ärzte Zeitung, 10.09.2012

Impfung

Windpocken werden selten

BERLIN (eis). Durch die allgemeine Impfung ist die Zahl der Windpockenfälle in Deutschland deutlich zurückgegangen, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Varizellen (AGV).

So wurden bei Ein- bis Vierjährigen noch 2005/06 monatlich 2,4 Erkrankungen pro Meldepraxis registriert, 2011/12 waren es nur noch 0,2 und damit 92 Prozent weniger.

In anderen Altersgruppen gingen die Fälle etwas weniger zurück. Der Erkrankungsgipfel liegt heute bei den Fünf- bis Neunjährigen (0,3 Fälle monatlich pro Praxis).

Die Rate liegt aber noch deutlich unter der Quote von vor sechs Jahren (1,3 Fälle monatlich). Von der Herdenimmunität gegen Varizellen profitieren vor allem Säuglinge aber auch Erwachsene.

In der AGV melden bundesweit etwa 800 Niedergelassene die Varizellen- und Herpes-zoster-Fälle in ihren Praxen.

Topics
Schlagworte
Impfen (4473)
Krankheiten
Herpes (306)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Alle vier Stunden ein Arzt weniger

Die Produktivität in der ambulanten Versorgung sinkt, warnt die KBV und macht darauf mit einer "Arztzeituhr" in ihrem Gebäude aufmerksam. Der Trend habe mehrere Gründe. mehr »

Wenn Männer mehr als zwei Hoden haben

Überzählige Hoden sind meist asymptomatisch. Bei einem jungen Mann mit akutem Skrotum machten australische Urologen jetzt einen überraschenden Zufallsbefund. mehr »