Ärzte Zeitung, 07.06.2016

Afrika

Noch kein Ende des Gelbfieber-Ausbruchs in Sicht

DÜSSELDORF. Der Gelbfieber-Ausbruch in Angola setzt sich weiter fort, berichtet das CRM Centrum für Reisemedizin.

Danach wurden seit Ende 2015 landesweit etwa 2900 Verdachtsfälle registriert, 325 Menschen sind gestorben. Am stärksten betroffen sind die Städte Cazenga und Viana in der Metropolregion der Hauptstadt Luanda. Bis Mitte Mai wurden mehr als 7 Millionen Menschen geimpft.

Auch in Uganda wurden seit Mitte April 68 Verdachtsfälle in sieben Distrikten gemeldet. Ein Mensch ist gestorben.

Reisende in die Länder sollten unbedingt den Impfschutz beachten. Bei der Einreise ist eine (einmalige) Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Presseberichten zufolge wird auch bei Ausreise ein Impfnachweis verlangt. (eis)

Topics
Schlagworte
Impfen (4166)
Reisemedizin (1711)
Organisationen
CRM (692)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »